9 Dinge die wir tun können, wenn das Einschlafen schwerfällt

9 Dinge die wir tun können, wenn das Einschlafen schwerfällt

Warum uns Einschlafen manchmal schwerfällt

Als Einschlafstörung gilt, wenn Menschen über eine längere Zeit nach dem Zubettgehen mehr als 30 Minuten brauchen, um einzuschlafen. Am Folgetag fehlt ihnen Schlaf. Häufige Folgen sind Müdigkeit, Gereiztheit, Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche. Viele Einschlafstörungen gehen auf Stress, Sorgen, Anspannung oder andere psychische Probleme zurück. Aber auch Erkrankungen, Medikamente und andere Umstände wie Lärm können das Einschlafen stören. Ein- und Durchschlafstörungen, bei denen Betroffene nachts aufwachen und anschliessend lange wach liegen, sind die häufigsten Schlafstörungen.

Die Behandlung richtet sich danach, ob eine Ursache auffindbar ist oder nicht. Oft müssen Betroffene ihre Schlafhygiene verbessern, also ungünstige Gewohnheiten ablegen. Damit sie zur Ruhe kommen, sind manchmal auch Verhaltenstherapien nötig.

Hier sind 9 Dinge, die wir tun können, wenn das Einschlafen schwerfällt

Gedanken ordnen

Ich denke, dass die meisten Menschen schwer Einschlafen können, weil sich zu viele Gedanken in ihren Köpfen befinden. Oft finden diese Gedankengänge unterbewusst statt und wir fragen uns, warum man im Bett so unruhig ist und nicht einschlafen kann. Das große Problem an der Sache ist, dass wir uns einfach zu wenig mit uns selbst beschäftigen. Wir lenken uns rund um die Uhr ab. Ob es die Arbeit, der Haushalt, das Fernsehen oder sonst was ist. Kurzum, wir geben uns keine Chance, die Gedanken zu ordnen und sich mit ihnen zu befassen. Dabei ist dieser Prozess so unglaublich wichtig.

Ein wenig Zeit alleine in der Stille wirkt meistens wunder. Wir sollten lernen mit unseren Gedanken umzugehen und ihnen zu begegnen, anstatt sie zur Seite zu schieben. Meditation oder ein Spaziergang im grünen helfen uns, diesen Prozess in die Wege zu leiten.

Das Schlafzimmer in Ordnung bringen

Laut Schlaf-Experten, sollte das Schlafzimmer dunkel sein und es sollte für eine kühle Temperatur gesorgt werden so, dass die Nachtruhe auch angenehm ist. Wenn es unordentlich ist, sollten wir aufräumen. Vielleicht brauchen wir auch eine Veränderung im Schlafzimmer oder anderes Bettzeug. Es ist wichtig, dass wir uns wohl fühlen wenn wir uns zum Schlafen begeben. Der Kauf von dunklen Jalousien oder einer Schlafmaske, kann oft schon der Schlüssel sein.

Den Koffeinkonsum begrenzen

Kaffee, Nikotin, koffeinhaltige Limonade und andere Stimulanzien können dafür sorgen das wir Stundenlang wachgehalten werden. Sobald Koffein konsumiert wird braucht der Körper etwa 12 Stunden um es wieder loszuwerden. Eine Tasse Kaffee am Morgen kann ein guter Weg sein, um in den Tag zu starten. Wir sollten aber sicherstellen, dass am Nachmittag oder am Abend nicht mehr so viele koffeinhaltige Getränke konsumiert werden.

Bewegung während des Tages

Bewegung während des Tages kann uns dabei helfen Stress zu reduzieren. Außerdem gibt es uns während des Tages zusätzliche Energie und hilft in der Nacht besser zu schlafen. Es muss keine übermäßige Bewegung sein. Wie o.g. reicht schon ein Spaziergang im grünen. Weiterhin können wir eine kleine Radtour machen oder Jogge gehen. Ein größeres Training sollten wir lieber zu beginn des Tages einplanen, da sich ein intensives Training am Abend, negativ auf unsere Schlafqualität auswirken kann.

Naps und Mittagsschlaf beschränken

Kurze Naps sind zwar großartig aber sie können die Schlafqualität beeinträchtigen. Ein langes Nickerchen während des Tages kann unseren normalen Schlaf- / Weckzyklus stören. Die Schlaf-Experten sagen, dass die ideale Zeit für ein kleines Nickerchen bei 20 bis 30 Minuten liegt. In dieser Zeit kann die Wachsamkeit, Stimmung und Leistung verbessert werden. Wir sollten es aber nicht übertreiben.

Kein Alkohol am Abend

Im Gegensatz zu dem Glauben, ist das Trinken von Alkohol vor dem zu Bett gehen nicht förderlich. Das mag jetzt einigen komisch vorkommen, aber während wir schlafen sinkt der paradoxe Schlaf und der orthodoxe Schlaf nimmt zu, was dazu führt das wir mitten in der Nacht aufwachen könnten. Ein paar alkoholische Getränke vor dem zu Bett gehen werden uns am nächsten Tag höchstens grimmig stimmen oder grogi fühlen lassen.

Halten sie sich an ihren Schlafrhythmus

Eine regelmäßige Routine in der Nacht hilft dem Körper sich für das Bett vorzubereiten. Etwas lesen, ein Schaumbad nehmen, meditieren oder leichte Yoga-Übungen machen, hilft uns Stress abzubauen und ruhiger zu werden. Wichtig ist, dass wir uns von elektronischen Geräten wie Spielekonsolen oder dem Fernseher fernhalten. Die Lichter der elektronischen Geräte beeinträchtigen die Schlafqualität immens. Harvard-Wissenschaftler bestätigen, dass  so genanntes „blaues“ Licht unsere Schlafqualität verschlechtert

Sonne tanken

Viele von uns stecken acht Stunden am Tag im Büro. Wenn wir unsere Arbeit verlassen ist oft schon dunkel (vorzugsweise im Winter). Während des Tages auch einmal nach draußen gehen kann uns in eine bessere Stimmung versetzen, Stress abbauen und die Schlafqualität verbessern. Wenn wir den ganzen Tag in einem Büro arbeiten, können wir während der Mittagspause einen Spaziergang machen oder das Mittagessen einfach im Freien genießen.

Von bestimmen Lebensmitteln fernhalten

Es gibt bestimmte Lebensmittel von denen wir uns vor dem zu Bett gehen fernhalten sollten. Vor allem solche, die Verdauungsstörungen oder Sodbrennen auslösen könnten. Das sind zum Beispiel, kohlensäurehaltige Getränke, schwere Lebensmittel, gebratene Gerichte und Zitrusfrüchte. Dies sind nur einige davon. Am besten ist es, ein leichtes Abendessen bestehend aus frischem Gemüse und magerem Fleisch, zu sich zu nehmen.


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Quellen
https://www.toppharm.ch/
https://www.davidwolfe.com/
https://sleepfoundation.org/
http://www.health.harvard.edu/

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