9 natürliche Hausmittel für Neurodermitis

8 natürliche Hausmittel für Neurodermitis

Natürliche Hilfe bei Neurodermitis

Natürliche Hausmittel gegen Neurodermitis helfen die Beschwerden der Haut zu lindern. Die Hautpflege und Behandlung bei Neurodermitis ist entscheidend. Bei Neurodermitis kann mit der richtigen Pflege und Behandlung viel auf natürliche Art und Weise gemacht werden. Eine Kombination von Heilerde und Totes Meer Salbe hilft der Haut sich selbst zu regenerieren, sie zu beruhigen und den Juckreiz zu stillen.

Ursachen & Symptome

Menschen, die unter Neurodermitis (Atopisches Ekzem) leiden, sind nicht selten einem großen Leidensdruck ausgesetzt. Die Haut juckt, brennt, ist sehr trocken und schuppig. Die Ursachen von Neurodermitis sind vielschichtig und nicht einfach zu ergründen. Daher ist vor allem die intensive Pflege dieser Haut sehr wichtig. Hierfür gibt es einen besonders wertvollen Ratschlag, um den Juckreiz zu stillen und die Haut zu beruhigen. Es gibt eine Vielzahl von Symptomen und Beschwerden sowie auch Ursachen der Neurodermitis.

8 natürliche Hausmittel bei Neurodermitis

1. Heilerde für die Selbstheilungskräfte der Haut

Heilerde kann in jeder Apotheke oder im Internet kostengünstig erworben werden. Die Erde wirkt desinfizierend und beruhigend auf die entzündete Haut ein. Hierfür wird, je nach Größe der betroffenen Hautstelle, die Heilerde mit etwas Wasser verrührt. Wahlweise kann die Heilerde auch mit Kamillentee angerührt werden, um eine zusätzliche, beruhigende Wirkung zu erzielen. Nach dem Anrühren der Heilerde, sollte ein cremiger Brei entstanden sein. Die Heilerde wird direkt, zirka einen halben Zentimeter dick, auf die betroffene Hautpartie aufgetragen. Anschließend lässt man die Heilerde auf der Haut trocknen. Wann die Heilerde fertig getrocknet ist, erkennt man am Besten an der Farbe und Konsistenz.

Vollständig getrocknete Heilerde ist hellbraun und bröckelt leicht von der Haut ab. Nach dem Trocknen wird die Erde mit kaltem Wasser abgewaschen. Die Anwendung sollte täglich mindestens einmal und regelmäßig, bis zum Abklingen der Neurodermitis bedingten Symptome, erfolgen. Besonders für Menschen mit starker Neurodermitis bringt die Anwendung von Heilerde schon innerhalb einer Woche sichtbare Erfolge.

2. Totes Meer Salbe bei Neurodermitis

Nach der Anwendung mit der Paste aus Heilerde, muss die Haut mit Feuchtigkeit versorgt werden. Bei Neurodermitis sollte darauf geachtet werden, Cremes ohne Konservierungsstoffe oder Parfum zu verwenden. Totes Meer Salbe bietet eine gute Möglichkeit die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, ohne sie zu belasten. Die Salbe mit Inhaltsstoffen aus dem Toten Meer desinfiziert, spendet Feuchtigkeit und beruhigt die angegriffene Haut. Die Salbe kann auch von Menschen ohne Neurodermitis problemlos angewendet werden. Je nach Bedarf kann die Salbe über den Tag verteilt mehrmals angewendet werden. Vor allem nach dem Hände waschen oder vor dem Verlassen des Hauses bei windigem oder regnerischem Wetter ist die Anwendung sinnvoll.

3. Johanniskraut

Als altes Hausmittel gegen Neurodermitis und Hautbeschwerden eignet sich Johanniskraut. Das Johanniskraut wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Bei Neurodermitis kann man gut mit Johanniskraut-Öl arbeiten. Einfach die wunden Stellen mit Johanniskraut-Öl einsalben und langsam in die Haut einziehen lassen.

4. Meersalz Bad

Generell eignet sich Salz auf der Haut. Daher macht es im Sommer viel Sinn, Urlaub am Meer zu machen oder zu Hause die Badewanne regelmäßig mit Meersalz zu versetzen. Mischt etwas Meersalz in das Badewasser und entspannt die Haut regelmäßig im Salzwasser. Salz harmonisiert den Stoffwechsel der Haut und die Zellbildung der Haut wird angeregt. Bei geöffneten Wunden sollte ein Meersalz-Bad nicht angewendet werden, da das Meersalz die Wunden reizt und es stark brennt auf der Haut.

5. Aloe-Vera

Als Hausmittel gegen Neurodermitis eignet sich die Wunderwaffe Aloe-Vera. Aloe-Vera stillt den Juckreiz, wirkt entzündungshemmend und spendet der Haut Feuchtigkeit. Man kann diese Heilpflanze bei vielen Hautproblemen einsetzen und sie ist in vielen Formen (Gel, Salbe, Saft) zu kaufen.

6. Ringelblumensalbe

Ringelblumensalbe verhindert die Narbenbildung und wirkt beruhigend für die Haut. Dieses altes Hausmittel gegen Hautprobleme und wirkt auch bei Neurodermitis. Der Geruch ist allerdings ziemlich gewöhnungsbdürftig.

7. Rote Bete

Rote Bete lindert den Juckreiz. Man kann sich bei starkem Juckreiz einen Hautumschlag aus rote Bete Saft verwenden. Einfach ein Küchentuch nehmen und das mit rote Bete Saft einweichen lassen. Dann den Umschlag auf extrem juckende Stellen legen und mit einem weiteren Tuch abdecken, damit das Bett nicht rot wird.

8. Sonnelicht und UV-Licht

Ferner sollten Neurodermitiker Licht im Alltag und Urlaub suchen. Das UV-Licht aktiviert die Hautzellen und leitet den Erneuerungsprozess der Haut ein. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang der Haut. Man kann auch eine spezielle UV-A-Therapie beim Hautarzt machen.

9. Omega-3

Entscheidend ist hier die entzündungshemmende Eigenschaft der Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren verdrängen entzündungsfördernde Arachidonsäure von der Zellmembran. Dadurch werden weniger Entzündungsüberträger gebildet. Die Folge: Juckreiz, Hautrötung oder auch Entzündungsneigung nehmen ab, die Haut beruhigt sich und die Lebensqualität nimmt zu.

 

Gesunde Ernährung bei Neurodermitis

Eine ausgewogene Ernährung bei Neurodermitis stärkt den Körper gegen Infekte und kann so auch einem erneuten Schub vorbeugen. Hierzu gehört der Verzehr von Vollwertkost, um den Organismus mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen – selbstverständlich je nach persönlicher Verträglichkeit. Betroffene sollten zudem auf Omega-3-reiche Pflanzenöle setzen, da dies Hautirritationen reduzieren kann. Vor allem Hanföl liefert die oft defizitäre Gammalinolensäure, die wesentlich am Aufbau der Hautbarriere beteiligt ist – bitte nur für die kalte Küche verwenden.

Gemieden werden sollten hingegen Alkohol und starke Gewürze, da sie die Durchblutung der Haut steigern und somit den Juckreiz verstärken können. Letzteres auslösen können auch histaminhaltige Lebensmittel wie etwa lange gereifter Käse. Fertigprodukte gehören ebenfalls nicht auf den Speiseplan für eine Ernährung bei Neurodermitis, da die darin enthaltenen Zusatzstoffe oft Allergien auslösen können.



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