Mit Aromatherapie zum Nichtraucher

Rauchen und die schlimmen Folgen

Aromatherapie für Raucher

Ferner ist Rauchen die häufigste vermeidbare Todesursache in den Industrieländern. Diese Tatsache ist seit langem bekannt – trotzdem rauchen viele Menschen. Wie passt das zusammen?

Immerhin haben Millionen von Menschen in den letzten Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Wie hat sich der Anteil der Raucher in der Bevölkerung in den letzten Jahren entwickelt?

121.000 Menschen in Deutschland starben 2013 an den Folgen des Rauchens. Damit waren 13,5 Prozent aller Todesfälle durch das Rauchen bedingt.

Die im Vergleich zu früheren Berechnungen deutlich höhere Zahl (Im Jahr 2009 waren es 107.000 Todesfälle) ist darauf zurückzuführen, dass erstmals auch Todesfälle aufgrund von Darm- und Leberkrebs, Typ-2-Diabetes und Tuberkulose sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen berücksichtigt wurden.

Außerdem ist Rauchen der Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs. Ferner sind Vier von fünf Lungenkrebstodesfällen auf das Rauchen zurückzuführen. Bei Männern ist Lungenkrebs seit den 1960er Jahren die häufigste Krebstodesursache.

Bei Frauen hingegen ist die Sterblichkeit infolge von Lungenkrebs erst in den letzten Jahren deutlich angestiegen, da sich das Rauchen bei Frauen wesentlich später verbreitete als bei Männern.

Schätzungen zufolge werden in den nächsten Jahren immer mehr Frauen an Lungenkrebs sterben, sodass Lungenkrebs bei Frauen den Brustkrebs ablösen und auch bei ihnen zur häufigsten Todesursache werden wird.

Warum sollten wir das Rauchen aufgeben?

Die Gründe für einen Rauchstopp können vielfältig sein und sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Auf jeden Fall sollten wir aufhören, weil wir es wollen – aus welchen Gründen auch immer.

Es gibt jedoch einige Gründe die im Vordergrund stehen und euch zusätzlich motivieren mit dem Rauchen aufzuhören.

  • Nach 20 Minuten sinkt der Puls und Blutdruck auf einen normal Wert.
  • Nach ca. 12 Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut und der Sauerstoff-Spiegel steigt auf normale Höhe. Alle Organe werden wieder besser mit Sauerstoff versorgt und die körperliche Leistungsfähigkeit steigt.
  • Nach etwa 2 Wochen bis 3 Monaten stabilisiert sich der Kreislauf und die Lungenfunktion verbessert sich.
  • Nach ca. 3 bis 9 Monaten gehen Hustenanfälle, Verstopfung der Nasennebenhöhlen und Kurzatmigkeit zurück. Die Lunge wird allmählich gereinigt, indem Schleim abgebaut wird und die Infektionsgefahr verringert sich deutlich.
  • Nach 1 Jahr sinkt das Risiko für eine koronare Herzkrankheit auf die Hälfte des Risikos eines Rauchenden.
  • Nach 5 Jahren sinkt das Risiko für eine Krebserkrankung in der Mundhöhle, Rachen, Speiseröhre und Harnblase auf die Hälfte. Außerdem ist das Gebärmutterhalskrebs Risiko nicht mehr höher als bei Nichtrauchenden. Weiterhin kann auch das Schlaganfallrisiko bereits nach zwei bis fünf Jahren auf Niveau eines Nichtrauchers sinken.
  • Nach 10 Jahren verringert sicht das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, um etwa die Hälfte. Außerdem geht das Risiko für Krebserkrankungen an Kehlkopf und Bauchspeicheldrüse zurück.
  • Nach 15 Jahren ist das Risiko für eine koronare Herzkrankheit nicht mehr höher als bei einem lebenslangen Nichtrauchenden.

Was macht Zigaretten so giftig?

  • 1,3-Butadien ist eine Chemikalie, die zur Herstellung von Kautschuk verwendet wird. Es gilt als karzinogene Chemikalie, die bestimmte Blutkrebsarten verursachen kann.
  • Arsen wird zum Bewahren von Holz verwendet. Einige Arsenverbindungen werden mit Lungenkrebs, Hautkrebs, Leberkrebs, Prostatakrebs und Blasenkrebs in Verbindung gebracht.
  • Benzol wird zum Herstellen von anderen Chemikalien verwendet. Es kann Krebs, insbesondere Leukämie, verursachen.
  • Cadmium ist ein Metall, das verwendet wird um Legierungsmetalle, Farben und Farbstoffe herzustellen. Cadmiumverbindungen können Lungenkrebs verursachen. Weiterhin wurden einige Cadmiumverbindungen mit Nieren- und Prostatakrebs in Verbindung gebracht.
  • Chrom VI wird verwendet, um Legierungsmetalle, Farben und Farbstoffe herzustellen. Chrom-VI-Verbindungen können Lungenkrebs verursachen und wurden mit Krebs der Nase und den Nasennebenhöhlen assoziiert.
  • Formaldehyd wird verwendet, um andere Chemikalien und Harze herzustellen. Es wird auch als Konservierungsmittel verwendet. Es verursacht Leukämie und Krebs in den Atemwegen.
  • Teer hinterlässt einen klebrigen, braunen Rückstand auf der Lunge,  den Zähnen und den Fingernägeln und ist zudem noch krebserregend.

Jene sind nur einige Stoffe, die in Tabak oder in Tabakrauch enthalten sind. Des weiteren sind Nikotin, Blausäure und Kohlenmonoxid wohl die Bekanntesten Inhaltsstoffe. Außerdem wissen die meisten Raucher meist gar nicht, was sie ihrem Körper damit täglich antun.

Rauchen mit Aromatherapie stoppen

Der größte Nachteil des Rauchens ist die Sucht, die sich in unseren Köpfen verankert hat. Ferner ist es nicht einfach eine Sucht zu bekämpfen, da meist auch Entzugserscheinungen auftreten.

Doch wir brauchen nicht  ängstlich zu sein, denn es gibt nichts wovor wir uns fürchten müssen. Außerdem können uns viele Kräuter und Öle helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Heilkräuter

Zur Einnahme der oben genannten Kräuter, eignen sich homöopathische Produkte.

Aromatherapie mit ätherischem Öl (Rezept Nr. 1)

  • 1 TL. Zitronensaft
  • 30-50 Tropfen schwarzes Pfeffer-Öl (ätherisch)
  • 30-50 Tropfen Eukalyptus-Öl(ätherisch)

Methode:

  1. Kombiniert alle Zutaten (Am besten in einer kleinen Schale)
  2. Öl unter die Nase reiben oder Watte benutzen.
  3. Wenn der Drang des Rauchens wieder überhand nimmt, dann mehrere tiefe Atemzüge von dem Öl nehmen.

Aromatherapie mit ätherischem ÖL (Rezept Nr. 2)

  • 40 Tropfen schwarzes Pfeffer-Öl (ätherisch)
  • 20 Tropfen Salbei-Öl (ätherisch)
  • 30 Tropfen Bergamotte-Öl (ätherisch)
  • 10 Tropfen Kamille-Öl (ätherisch)
  • 20 Tropfen Majoran-Öl (ätherisch)
  • 25 Tropfen Koriander-Öl (ätherisch)

Methode:

  1. Alle ätherischen Öle in eine kleine Glasflasche geben
  2. Die Glasflasche leicht kreisen lassen um die Öle zu mischen
  3. Nun kann man diese Mischung inhalieren.
  4. Als kleiner Tip: Eine Öllampe besorgen, Öl einfüllen und in der Wohnung oder einem Raum verbreiten.

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Aromatherapie (Phyto-Inhalation) mit Vaporizern

Die effektivste Art, um die Wirkstoffe eines ätherischen Öls freizusetzen, ist der Einsatz eines Vaporizers. Ferner verdampfen derartige Geräte die Substanzen auf schonende Art und gewährleisten aufgrund ihrer individuellen Temperaturregelung eine größtmögliche und effektive Ausschöpfung der Heilkräuter und Öle.

Des weiteren nennt sich bei Gebrauch eines Vaporizers das Ganze strenggenommen dann auch gar nicht mehr Aromatherapie, sondern Phyto-Inhalation und es können auch feste Pflanzenteile und nicht nur Öle verdampft werden.