8 Lebensmittelzusatzstoffe, die wir vermeiden sollten

8 Lebensmittelzusatzstoffe, die wir vermeiden sollten

Eine Studie des amerikanischen Journal of Clinical Nutrition berichtet, dass Lebensmittelzusatzstoffe seit der Antike verwendet werden. Bis in die 1800er Jahre waren die Zusatzstoffe weniger umstritten und weitaus weniger schädlich. Ab diesem Punkt veränderte sich das Niveau grundlegend. Die Menschen veränderten und verfälschten das Essen mit ungesunden Stoffen. Wahrscheinlich immer noch harmlos im Vergleich zu den heutigen Standards. Es wird vermutet, dass verarbeitete Lebensmittel bis zu 70% der deutschen Ernährung ausmachen. Viele denken noch immer, dass z.B. Kekse, Cracker, Getreide Produkte und Joghurts, natürliche und unverarbeitete Lebensmittel sind, doch das ist völlig falsch. Wir Menschen bezeichnen es einfach als Essen und konsumieren es jeden Tag! Natürlich sind nicht alle Lebensmittelzusatzstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln schlecht, doch leider gibt es viele die unsere Gesundheit negativ beeinflussen.

8 Lebensmittelzusatzstoffe die es zu vermeiden gilt

Künstliche Süßstoffe

Als die Zuckerersatzstoffe auf den Markt kamen, hat man sie uns als eine gesunde Alternative verkauft. Doch nach und nach stellte sich heraus, dass diese Lebensmittelzusatzstoffe alles andere als gesund sind. Stoffe wie Aspartam oder künstlicher Stevia sind gefährlich und können unserer Gesundheit schaden. Diese künstlichen Süßstoffe sind noch schlimmer als echter Zucker, denn Aspartam beispielsweise, ist ein Neurotoxin und Karzinogen. Es gibt mittlerweile genügend wissenschaftliche Forschungen, die dies belegen.

Maissirup (HFCS)

Maissirup kann man in Lebensmitteln wie Brot, Süßigkeiten, aromatisierten Joghurt und Salatdressings finden. Forscher von der Princeton University konnten feststellen, dass Maissirup mit einer hohen Gewichtszunahme verbunden ist, obwohl die Kalorienzufuhr die gleiche wie bei anderen Süßungsmitteln ist.

Mononatriumglutamat (MSG)

MSG ist ein Geschmacksverstärker der in vielen Salatdressings, Chips und Restaurants (bevorzugt chinesische) verwendet wird. Das so genannte “chinesische Restaurant-Syndrom”, ist ein kontroverses Thema, was schon oft in den Schlagzeilen war. Studien konnten bisher keinen wirklichen Zusammenhang zwischen MSG und bestimmten Krankheiten herstellen. Doch Fakt ist, dass Menschen die Lebensmittel mit MSG essen, weiterhin über Kopfschmerzen, Magenschmerzen und Sodbrennen klagen. Man muss dazu sagen, dass die Reaktion auf MSG von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist.

Trans-Fettsäuren

Trans-Fettsäuren werden als Konservierungsmittel verwendet. Die American Heart Organisation berichtet, dass sich Trans-Fettsäuren negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken und das Diabetesrisiko massiv erhöhen. In Dänemark wurden Lebensmittel, die mehr als 2% Trans-Fettsäuren enthalten verboten, in Deutschland liegt dieser Wert bei 5 %. Experten warnen vor schwarzen Schafen! Trans-Fettsäuren sind meistens in Margarinen, Chips und Fast Food enthalten.

Lebensmittelfarbstoffe

Lebensmittelfarbstoffe können überall gefunden werden. Ob in einer Geburtstagstorte oder in Cookies, künstliche Lebensmittelfarbstoffe wie E133 und E124 stecken überall drin. Sogar die FDA hat eine Warnung für diese Farbstoffe herausgegeben, denn sie sollen mit Verhaltensänderungen verbunden sein. Jüngste Studien konnten einen Zusammenhang zwischen künstlichen Lebensmittelfarbstoffen und einer Schädigung der Zell-DNA feststellen. Mittlerweile ist es in der EU Pflicht, Lebensmittelfarbstoffe mit Etiketten zu versehen, aus denen hervorgeht, dass der Konsum bei Kindern eine nachteilige Wirkung auf die Entwicklung haben kann.

Natriumsulfit

Einige Formen von Alkohol können tatsächlich gut für unsere Gesundheit sein, zumindest wenn es in geringen Maßen konsumiert wird. Doch Wein der Natriumsulfit enthält, ist eher schädlich für uns. Zum Glück gibt es viele Sorten, bei denen keine Sulfite hinzugemischt werden. Natriumsulfit kann heftige Kopfschmerzen und sogar einen anaphylaktischen Schock hervorrufen.

Natriumnitrat / Nitrit

Natriumnitrat kann nachweislich das Risiko von Herzerkrankungen erhöhen, indem es die Blutgefäße schädigt und die Arterien anfälliger für eine Verengung macht. Natriumnitrat kann auch die Art und Weise, wie der Körper aufgenommenen Zucker verarbeitet, negativ beeinflussen. Dies kann zu einem erhöhten Diabetesrisiko führen. Studien stützen diese Erkenntnisse

Schwefeldioxid

Die FDA hat die Verwendung von Schwefeldioxid bei bestimmten Lebensmitteln verboten. Wenn Bundesbehörden solche Stoffe verbieten, sollte es bei uns Alarm auslösen. Schwefeldioxid kann in getrockneten Früchten enthalten sein, was schon in geringen Mengen zu schweren Asthma-Reaktionen führen kann. Das gleiche gilt für Getränke die Schwefeldioxid enthalten. In extremen Fällen kann Schwefeldioxid sogar zum Tod führen. Häufige Reaktionen sind Atembeschwerden oder allergieähnliche Symptome.



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Dieses Buch enthält alle nützlichen Informationen, über die schädlichen Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln. Darüber hinaus wirft der Autor ein kritischen Blick auf Stoffe, die als unbedenklich gelten aber dennoch Krankheitssymptome in den Menschen auslösen.

 


Quellen
https://dash.harvard.edu/bitstream/handle/