8 Gründe warum wir Leinsamen in unsere Ernährung integrieren sollten

Warum wir Leinsamen in unsere Ernährung integrieren sollten

Leinsamen ist ein Gewächs, das auch Flachs genannt wird und zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört. Schon um 5000 v. Chr. wurde Lein angebaut und für verschiedenste Dinge genutzt. Die Flachsfasern z.B. verarbeitete man zu Stoffen. Bis ins 18. Jahrhundert galt Lein als der wichtigste Textilrohstoff, wurde später aber durch Baumwolle und synthetische Fasern abgelöst. Leinsamen, ebenso wie das daraus gewonnene Öl, diente bereits im antiken Griechenland als Heilmittel gegen vielerlei Beschwerden. Leinsamen sind bekannt dafür bei Verstopfungen zu helfen. Es gibt allerdings noch mehr gesundheitliche Vorteile. Wir sollten Leinsamen in unsere tägliche Ernährung aufnehmen, damit wir alle Vorteile nutzen können.

8 Gründe warum Leinsamen Wunder wirken können

Gänzende Haare und glatte Haut

Leinsamen enthalten viele gesunde Fette, B Vitamine und Mineralien. Diese Mischung hält die Haare und die Haut in Schuss. Außerdem sind sie dafür bekannt, dass sie entzündungshemmend sind, welches Hautreizungen, Gewebeentzündungen und Rötungen minimiert. Akne, Rosazea und Ekzeme können mit nur zwei Esslöffel pro Tag deutlich reduziert werden.

Kann das Krebsrisiko reduzieren

Lignane ist eine Pflanzenverbindung, die gewöhnlich in Leinsamen gefunden wird und einzigartige, heilende Eigenschaften hat. Gemäß einer Studie die im Clinical Laboratory Sciences veröffentlicht wurde, enthält Lignane antikarzinogene Eigenschaften. Die Tierversuche zeigten außerdem, dass Lignane schlechte Darmbakterien in Enterolacton und Enterodiol umwandelte, was sich positiv auf den Hormonhaushalt auswirkte. Das Risiko von hormonbedingtem Krebs konnte dadurch gesenkt werden.

Hilft dem Körper, mehr Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen

Die Samen enthalten ein hohes Maß an Schleimstoffe, welche eine außergewöhnlich gute Unterstützung für den Darmtrakt bieten kann. Auf diese Weise bleibt das Essen länger im Magen und erhöht schließlich die Nährstoffaufnahme.

Gibt uns ein Völlegefühl

Gesunde Fette, kombiniert mit einer gesunden Dosis von Ballaststoffen, neigen zu einem schnelleren Völlegefühl. Laut einer in Dänemark abgeschlossenen Studie, unterdrückt eine kleine Dosis von Ballaststoffen aus Lein den Appetit deutlich. Wegen des reichen Ballaststoffgehalts und einer gesunden Dosis von Fetten, fühlt man sich schneller satt! 

Hält den Cholesterinspiegel im Gleichgewicht

Eine Studie entdeckte, dass Leinsamen den Cholesterinspiegel reduzieren konnte. Wie schon erwähnt, enthält Lein viele gesunde Ballaststoffe. Diese können helfen, Fett und Cholesterin zu binden um somit den Blutspiegel im Gleichgewicht zu halten.

Positiver Einfluss auf Östrogene

Wie oben schon erwähnt, enthält Leinsamen eine hohen Anteil an Lignane. Dieser Naturstoff bringt auch einen natürlichen Anteil an Phytoöstrogene mit sich. Diese Phytoöstrogene haben eine ausgeglichene Wirkung auf weibliche Hormone, wodurch sie eine Alternative zur Hormonersatztherapie sein können. Aufgrund der hohen östrogenen Eigenschaften, können Phytoöstrogene auch sehr vorteilhaft sein, um Menstruationszyklen auszugleichen.

Gesunder Mehl-Ersatz

Wer glutenfrei leben will, hat mit Leinsamen einen perfekte Alternative zu herkömmlichem Mehl gefunden. Leinsamenmehl eignet sich hervorragend zum Backen und ist zusätzlich noch sehr gesund. Doch den hohen Anteil an entzündungshemmenden Stoffen, tun wir dem Körper noch etwas Gutes.

Hilft Toxine auszuscheiden

Wie wir oben schon erwähnt haben, enthält Lein sehr viele Ballaststoffe. Diese können zur Reinigung des Dickdarms beitragen und dem Körper helfen, unerwünschte Toxine auszuscheiden. Hier eignen sich 1-2 Teelöffel am Tag, um Blähungen zu bekämpfen und um die Verdauung anzuregen.

Tipps für den täglichen Gebrauch

Hier sind einige Tipps, wie man Leinsamen in die Ernährung integrieren kann.

  • Die Samen machen sich gut in einem Smoothie
  • Einfach in den Salat mischen
  • Etwas von den Samen in die Rühreier mischen
  • Leinsamen eignen sich auch bei Nudelgerichten
  • Zum Backen von Keksen, Kuchen, Muffins oder Brot


Quellen
https://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com
https://www.davidwolfe.com/
https://de.wikipedia.org/