Diese 8 Kräuter sind Balsam für unser Gehirn

Diese 8 Kräuter sind Balsam für unser Gehirn

Pflanzen sind Leben. Ferner hängt unser Leben vom Überleben der Pflanzen ab, die uns umgeben. Sie schaffen nicht nur unsere wunderbare Umgebung, die uns heilt und Körper und Seele nährt. Ohne sie ist nichts nachhaltig auf unserem schönen Planeten. Pflanzen sind die Grundlage unserer Evolution, der Zivilisationen und der Kulturen. Darüber hinaus gehören zu den weltweit verschiedenen Arten der Blütenpflanzen, man schätzt die Zahl auf rund 250,000 – 400,000, auch viele “Heilpflanzen“, die uns helfen, körperlich, geistig und spirituell gesund zu bleiben.

Folglich hat die Verwendung dieser Heilkräuter zur Heilung von Beschwerden eine lange Geschichte. Man fand in Tirol den allseits bekannten Ötzi, ein Mensch der in der Kupferzeit lebte, aus der Zeit um 3300 v. Chr. Geburt. In Ötzis Magen fand man “Erste-Hilfe”-Kräuter, ein antiseptisches Moos, das als Sphagnum imbhcatum bekannt ist. Ötzi trug einen kleinen Lederbeutel voller Heilkräuter und zwei Birken-Pilzen, die antibiotische Substanzen beinhalten und die Halluzinationen erzeugen können. Folglich hatten sie wohl eine spirituelle Verwendung, da von Anfang an die Kräuterkunde auch mit Mystik und Magie verflochten war.

Außerdem lernten die Menschen ziemlich schnell, die Heilkräfte der verschiedenen Kräuter anzuwenden. Dieses Wissen wurde jedoch im Laufe der Zeit immer komplexer und umfangreicher, so dass es immer mehr von speziell Kundigen verwendet und weitergegeben wurde. Einige Kräuter aber, so z.B. die Kamille, der Salbei, das Johanniskraut oder die Pfefferminze, blieben weiterhin die “Apotheke” der normalen Bürger. Sie waren ihnen wohlbekannt und sie waren überall in der freien Natur zu finden, also kostenlos. Als im vorletzten Jahrhundert die Moderne Medizin mit ihren chemisch hergestellten Medikamenten Einzug hielt, fiel das alte Wissen über die Kraft der Heilkräuter mehr und mehr in Vergessenheit, kaum jemand wollte sie mehr anwenden. Jedermann freute sich über die leicht anzuwendenden und scheinbar perfekten neuen Medikamente.

8 Kräuter für ein starkes Gehirn

Die Natur ist voll von Medizin, zumindest wenn wir uns die Zeit nehmen diese bewusst wahrzunehmen. Gerade wenn es um unser Gehirn geht, kann uns die Natur mit ihren Kräutern weiterhelfen. Es gibt Kräuter, die das Gedächtnis fit halten und die Konzentration erhöhen können. Wir haben 8 Kräuter unter die Lupe genommen, um zu sehen, wie sie unser Leben bereichern können.

Salbei

Salbei enthält Cineol– und Thujon Wirkstoffe, die hirnverstärkende Eigenschaften haben. Eine Studie, veröffentlicht im Journal of Pharmacology Biochemistry and Behavior, hat festgestellt, dass Salbeiöl eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung des Kurzzeitgedächtnisses spielt. Eine weitere Studie ergab, dass Salbeiextrakt bei der Behandlung von leichter bis mittelschwerer Demenz helfen kann.

Rosmarin

Rosmarin enthält Antioxidantien, die in der Lage sind, den Gehalt an Acetylcholin im Körper zu erhöhen. Acetylcholin ist ein Neurotransmitter, der eine wichtige Rolle im Gehirn spielt. Eine Studie, die im International Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde, beschreibt die Verstärkung des Gedächtnisses durch Rosmarin. Die Studie ergab, dass ätherisches Rosmarinöl positiv, sowohl die kognitive Leistung als auch Stimmung, beeinflussen kann.

Ginkgo Biloba

Ginkgo Biloba enthält aktive Phytamine, die auf natürliche Weise die Gehirnaktivität erhöhen. Weiterhin kann Ginko die Bildung von schädlichen Proteinen verhindern, die bekanntermaßen Alzheimer verursachen. In einer Studie, die im Journal of Clinnical Psychopharmachology veröffentlicht wurde, stellten die Forscher fest, dass Ginkgo Biloba das Langzeitgedächtnis verbesserte und die Teilnehmer bestimmte Erinnerungen besser abrufen konnten.

  • Ginkgo Biloba kann als Kapsel, flüssiger Extrakt, in getrockneter Blattform oder als Tee eingenommen werden.

Basilikum

Basilikum besitzt eine natürliche Fähigkeit, die dem Körper helfen kann, sich an Stress anzupassen und fördert zusätzlich das geistige Gleichgewicht. Die flüchtigen Öle im Basilikum können helfen, Hirnschäden zu reduzieren, das Gedächtnis zu verbessern und die kognitive Funktion zu fördern. Gerade wenn es darum geht, altersbedingten Gedächtnisverlust zu verhindern, eignet sich Basilikum als ein natürliches Heilmittel! Auch Studien bestätigen diese Annahme.

Ashwagandha (Schlafbeere)

Ashwagandha hilft dem Körper beim Abbau von Proteinen, die Senile Plaques im Gehirn bilden. Wenn sich dieser Plaque ansammelt, können die kognitiven Funktionen beeinflusst werden. Forscher konnten in einer Studie feststellen, dass Ashwagandha das Gedächtnis verbessert, den oxidativen Hirnstress verringert und die Nervenzell-Degeneration verhindert. Weiterhin stellten die Forscher fest, dass Synapsen eines beschädigten Neurons sich besser rekonstruierten, was darauf hin deutet, dass die Schlafbeere gegen neurodegenerative Erkrankungen eingesetzt werden kann.

  • Hier eignet sich am besten eine pulverisierte, getrocknete oder frische Ashwagandha-Wurzel, die als Tee gekocht werden kann. Alternativ gibt es auch Nahrungsergänzungsmittel.

Gotu Kola (indischer Wassernabel)

Gotu Kola ist ein Kraut, das in Asien, Südafrika und dem Südpazifik wächst. Es enthält viele Nährstoffe, die für eine gesunde Gehirnfunktion benötigt werden. Gotu Kola stimuliert die Durchblutung im Gehirn, was dazu führt, dass die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsspanne verbessert wird. Studien haben gezeigt, dass Gotu Kola neuroprotektive Eigenschaften hat. Diese können helfen, Defizite zu behandeln, die mit Alzheimer bzw. Demenz verbunden sind.

Grüner Hafer

Der grüne Hafer besitzt eine natürliche Fähigkeit das Gehirn zu stärken. Eine Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde berichtet, dass grüner Hafer-Extrakt die Aufmerksamkeit und die Konzentration verbessern kann. Außerdem wird grüner Hafer mit einer verbesserten Konzentraton im hohen Alter verknüpft.

  • Grünen Hafer kann man sowohl als Extrakt zu sich nehmen, als auch in heißes Wasser geben um ihn als Tee zu genießen.

Brahmi (kleines Fettblatt)

Brahmi ist eine Sumpfpflanze aus Süd- und Südostasien, die antioxidative und neuroprotektive Vorteile bietet. Hier konnten Wissenschaftler in einer Studie feststellen, dass Brahmi dazu beiträgt, sich besser an Dinge zu erinnern und zusätzlich Depressionen und Angst reduziert.

  • Es kann sowohl ein Brahmi-Saft aus extrahierten Blätter getrunken werden, als auch Nahrungsergänzungsmittel genommen werden.

Hinweis

Bei allen Kräuter gilt, mit kleinen Mengen anzufangen und je nach Verträglichkeit die Dosierungen zu steigern. Weiterhin gilt die Einnahme der Kräuter bis zu einem Zeitraum von 6 Wochen als völlig unbedenklich!


Quellen

https://draxe.com/
https://www.kraeuter-verzeichnis.de/