Wie emotionale Wut und negative Gedanken uns krank machen

Wie emotionale Wut und negative Gedanken uns krank machen

Krebsrisiko und emotionale Wut

Wenn wir an Faktoren für Krankheiten denken, konzentrieren wir uns meistens auf äußerliche Einflüsse wie Toxine oder Chemikalien. Doch was, wenn das Risiko auch von innen heraus kommen könnte? Experten fanden heraus, dass negative Gedanken und emotionale Wut das Krebsrisiko fördern. Alles was es braucht, ist eine schlimme Erfahrung aus der Vergangenheit. 

Mit emotionaler Wut meinen wir jemanden, der einer Person oder einer Sache nicht verzeihen bzw. nicht vergeben kann, vor allem in Hinblick auf die Vergangenheit. Unser Unterbewusstsein speichert Millionen von Daten. Wenn uns eine Person oder eine Sache mal ein Ärgernis bereitet hat und wir ihm innerlich nicht vergeben haben, merkt sich unser Unterbewusstsein dies. Die Folge, wir haben innerlichen Schmerz oder hegen Groll gegen etwas aus der Vergangenheit. So kann es z.B. auch mit einer Krankheit sein. Wir geben der Krankheit die Schuld für gewisse negative Umstände und haben somit Wutgefühle. Wie wir sehen werden, ist dies alles andere als förderlich.

Wie emotionale Wut Krebs wachsen lässt

Dr. Steven Standiford ist Chirurg an verschiedenen Krebs-Behandlungszentren in Amerika. Er sagt, dass emotionale Wut das Immunsystem schwächt. Dies passiert, weil unsere Gedanken einen direkten Einfluss auf die Abwehrsysteme des Körpers haben. Es ist enorm wichtig, emotionale Wunden aufzuarbeiten und zu behandeln, da sie ansonsten Behandlungen behindern können. In den meisten Kliniken wird eine psychologische Behandlung nach einer schweren Diagnose angeboten. Hier ist es wichtig, nach einer sogenannten “Vergebungstherapie” oder auch nach Hypnose zu fragen. Diese kann helfen, emotionale Wunden zu lokalisieren und sie zu behandeln.

Dr. Standiford ist nicht der einzige Experte, der diesen Glauben hält. Forscher an der Duke University, der University of Tennessee und der Standford University schlossen sich der Meinung an. Die Gedanken an einen Schmerz, einen Groll oder an alte Wunden können durch aktuelle Erlebnisse wieder ausgelöst werden. Zusammengefasst: Negative Gedanken = geschwächtes Immunsystem = erhöhtes Krebsrisiko.

Negative Gedanken, DNA und Meditation

Das negative Denken verändert die DNA in einer krebsfreundlichen Weise. Emotionale Wut verkürzt die Telomer-Länge (DNA-Endkappe), die das  Altern beschleunigen und das Risiko von Krebs dramatisch erhöhen können. Es ist Fakt, dass der Körper ein komplexes System ist und alle Zellen miteinander verbunden sind. Es gibt viele Studien zu diesem Thema und die meisten kommen zu den gleichen Ergebnissen, negative Gedanken machen krank!

Aktivitäten wie Hypnose, Selbsthypnose und Mediation, die sich stark auf die Vergangenheit konzentrieren, können alte Wunden schließen und dadurch die Telomere erhalten. Dr. Michael Barry, der Autor von ‘The Forgiveness Project‘ sagt, dass ca. 61% aller Krebspatienten Probleme haben, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen.

Krebs ist nicht die einzige Krankheit 

Laut der Zeitschrift Psychology Today,  haben Personen mit emotionaler Wut, ein höheres Risiko für Herzerkrankungen und Herzinfarkte. Dies ist der Fall, da negatives Denken den Cortisolspiegel im Körper erhöhen kann. Wenn das passiert, geht der Körper in einen Stresszustand, der Blutdruck steigt, die Blutmenge die zum Herzen fließt verringert sich. Außerdem ist emotionale Wut mit einem höheren Risiko für Magengeschwüre, Arthritis, Rückenprobleme, Kopfschmerzen und chronische Schmerzen verbunden.

Wir fragen uns manchmal, wie karmisch ist das Leben? Indem wir jemanden nicht verzeihen können und somit einen inneren Groll hegen (auch wenn uns dieser nicht bewusst ist), schaden wir uns damit selbst. Es ist schwer jemandem zu verzeihen, der einem z.B. das Leben zur Hölle gemacht hat, aber wäre es nicht besser im Reinen mit sich selbst und seiner Umwelt zu sein, um dadurch den Körper vor Krankheiten zu schützen?

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Quellen
https://www.davidwolfe.com
https://www.psychologytoday.com/blog/

 

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