10 natürliche Hausmittel gegen Beinschmerzen

10 natürliche Hausmittel gegen Beinschmerzen

Beinschmerzen sind ein häufiges Problem, das bei Menschen jeden Alters auftreten kann. Der Schmerz kann von dumpfen Schmerzen bis hin zu starken Stichempfindungen reichen. Außerdem kann der Schmerz in einem oder beiden Beinen auftreten.

Einige Beinschmerzen können einfach unangenehm und lästig sein, während starke Schmerzen die Beweglichkeit beeinträchtigen oder es schwierig machen, das Bein zu belasten. Andere Symptome können Schwäche, Taubheitsgefühl oder ein Kribbeln sein.

Es gibt verschiedene Ursachen für Beinschmerzen. Am häufigsten werden Schmerzen durch Krämpfe, Muskelkrämpfe, Muskelermüdung, Nährstoffdefizite, Dehydrierung oder langes Stehen verursacht.

Manchmal können Schmerzen ein Zeichen von Muskelverspannungen, Tendinitis oder Stressfrakturen (Überlastungsschäden) sein. Bestimmte Krankheiten wie tiefe Venenthrombose, Restless Leg Syndrom, Diabetes, Arthritis, Gicht, Krampfadern und Nervenschäden können dieses Problem ebenfalls verursachen.

Stumpfe oder leichte Schmerzen im Bein verschwinden oft innerhalb weniger Tage. Du kannst die Schmerzen lindern, indem Du Dich richtig ausruhst, das betroffene Bein hochhältst und andere einfache Behandlungen zu Hause durchführst.

Bei starken Schmerzen, die Deine täglichen Aktivitäten behindern können, konsultiere deinen Arzt.

Hier sind die beliebtesten 10 Hausmittel gegen Beinschmerzen

1. Kalte Kompressen

Bei Beinschmerzen nach anstrengender körperlicher Aktivität kannst Du einfach kalte Kompressen auflegen. Dies wird helfen, die Schmerzen durch Betäubung der betroffenen Stelle zu lindern und Schwellungen und Entzündungen zu kontrollieren.

  1. Einige Eiswürfel (oder einen Beutel gefrorene Erbsen) in ein dünnes Handtuch wickeln.
  2. Diese Packung 10 bis 15 Minuten lang auf die betroffene Stelle auflegen und dabei die Beine hoch halten.
  3. Dies einige Male am Tag tun.

Hinweis: Das Eis nicht direkt auf die Haut auflegen, da es Frostbeulen verursachen kann.

2. Massage

Die Massage fördert die schnellere Erholung von Muskelschäden, welche die Beinschmerzen verursachen können.

In einer Studie von 2012, die in der Zeitschrift Science Translational Medicine veröffentlicht wurde, kamen die Forscher zu dem Schluss, dass eine 10-minütige Massage-Therapie die entzündlichen Signale nach einer durch Bewegung hervorgerufenen Muskelschädigung abschwächt.

Darüber hinaus verbessert die Massage die Durchblutung und hilft, Stress und Ängste abzubauen.

  1. Etwas warmes Oliven-, Kokos- oder Senföl auf die betroffene Stelle reiben.
  2. Die Beine mit sanften, aber festen Bewegungen ca. 10 Minuten massieren.
  3. Je nach Bedarf 2 bis 3 Mal täglich.

Du kannst auch ein Massagegerät benutzen oder mit einem Tennisball Druck auf schmerzende Muskeln ausüben.

3. Kurkuma

Ein weiteres wirksames Hausmittel gegen Beinschmerzen ist Kurkuma, das sowohl antioxidative als auch entzündungshemmende Eigenschaften hat.

Der Wirkstoff Curcumin hemmt eine Reihe verschiedener Moleküle, die bei Entzündungen und Schmerzen eine Rolle spielen.

  • Mische 1 Teelöffel Kurkumapulver mit genügend warmem Sesamöl zu einer Paste. Auf die betroffene Stelle auftragen und leicht einreiben. Nach 30 Minuten mit warmem Wasser abspülen. Bei Bedarf zweimal täglich wiederholen.
  • Außerdem solltest Du ein- bis zweimal täglich ein Glas heiße Kurkuma-Milch trinken.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die Einnahme von Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel, jedoch nur unter ärztlicher Anleitung.

Hinweis: Wenn Du blutverdünnende Medikamente nimmst, konsultiere Deinen Arzt, bevor Du Kurkuma als Medikament nimmst.

4. Apfelessig

Auch Apfelessig kann helfen, Schmerzen in den Beinen zu lindern. Er ist besonders vorteilhaft bei Arthritis und Gicht. Seine alkalisierende Wirkung hilft, Harnsäurekristalle im Blut aufzulösen.

Des Weiteren hilft er dabei, die Ansammlung von Giftstoffen in den Gelenken und im Bindegewebe zu entfernen. Zusätzlich liefert er Kalium, Kalzium und andere wichtige Mineralien, die zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen benötigt werden.

  • Gib 1 bis 2 Tassen rohen, ungefilterten Apfelessig in eine Badewanne mit warmem Wasser. Das betroffene Bein 30 Minuten im Wasser einweichen. Einmal täglich einige Tage lang anwenden.
  • Weiterhin kannst Du 1-2 Esslöffel rohen, ungefilterten Apfelessig in einem Glas warmem Wasser mischen, etwas rohen Honig dazugeben und zweimal täglich trinken.

5. Bittersalz-Bad

Bittersalz enthält Magnesium, einen wichtigen Elektrolyten, der hilft, die Nervensignale im Körper zu regulieren. Es wirkt sogar als natürliches Muskelrelaxans und hilft, Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen zu lindern.

  1. Gib ½ Tasse Bittersalz in ein heißes Bad und rühr es gut um.
  2. Die Beine 15 Minuten in diesem Wasser einweichen.
  3. 2 bis 3 Mal pro Woche wiederholen.

Außerdem solltest Du mehr magnesiumreiche Nahrungsmittel wie Bananen, Kürbiskerne, Tofu, Sojamilch, Walnüsse, Melasse, Vollkorn und grünes Blattgemüse essen. Du kannst auch Ergänzungen nehmen, aber nur nach Rücksprache mit einem Fachmann.

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6. Sauerkirschsaft

Wenn anstrengende körperliche Aktivität die Ursache für Deine Beinschmerzen oder Deinen Muskelkater ist, trinke Kirschsaft. Die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Sauerkirschen helfen bei der Vorbeugung und Behandlung von Weichteilverletzungen und Schmerzen.

In einer Studie aus dem Jahr 2012, die in der Zeitschrift Medicine and Sports Science veröffentlicht wurde, kamen die Forscher zu dem Schluss, dass Sauerkirschsaft ein sicherer Weg ist, um Muskelschmerzen und Entzündungen zu behandeln.

  • Iss eine Hand voll frische, biologische Sauerkirschen oder trinke 1 Tasse Sauerkirschsaft, einmal täglich.

Hinweis: Bei Bauchbeschwerden oder Durchfall keinen Sauerkirschsaft trinken.

7. Ingwer

Ingwer enthält entzündungshemmende Eigenschaften, die helfen, Schmerzen und Entzündungen zu lindern. Der Ingwer verbessert sogar die Blutzirkulation und die Durchblutung, wodurch Muskelschmerzen gelindert werden.

  • Die betroffenen Stellen 2 bis 3 mal täglich mit Ingweröl einmassieren, bis die Schmerzen nachlassen.
  • Außerdem kannst Du 2 oder 3 mal täglich Ingwertee trinken.
  • Wenn Du Dich für eine Nahrungsergänzung entscheidest, konsultiere zuerst einen Fachmann.

Hinweis: Vermeide eine übermäßige Ingweraufnahme, da Ingwer das Blut verdünnen kann.

8. Zitrone

Die Zitrone ist eine reiche Quelle von Antioxidantien, die helfen können, Schmerzen zu lindern. Sie hilft, den pH-Wert des Körpers stabil zu halten, was wiederum Schmerzen und Entzündungen vorbeugt.

  • Die gleichen Mengen Zitronensaft und Rizinusöl mischen. Mit dem Mittel die betroffene Stelle 2 bis 3 mal täglich massieren.
  • Außerdem kannst Du den Saft von einer Zitrone und etwas rohen Honig in eine Tasse warmes Wasser geben. Dies dann zweimal täglich trinken.

9. Vitamin D

Menschen mit niedrigem Vitamin D-Spiegel zeigen viele unspezifische Symptome wie Beinschmerzen, Rückenschmerzen, Gliederschmerzen und Muskelschmerzen. Dieses Vitamin hilft außerdem, zwei Mineralien zu regulieren – Kalzium und Phosphor, die für die Nerven- und Muskelfunktion unerlässlich sind.

  • Um Beinschmerzen zu bekämpfen, solltest Du Deinen Körper täglich 10 bis 15 Minuten lang dem Sonnenlicht aussetzen. Sonnenlicht hilft dem Körper, Vitamin D zu produzieren.
  • Du kannst auch Vitamin D-reiche Lebensmittel wie Lachs, Sardinen, Makrele oder Orangensaft in Deine Ernährung aufnehmen. Nach Absprache mit einem Arzt kannst Du auch ein Supplement einnehmen.

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10. Kalium

Kaliummangel kann auch zu Beinschmerzen führen. Kalium ist ein wichtiger Nährstoff für die Muskel- und Nervenfunktionen. Es verhindert auch die Dehydration.

  • Iss kaliumreiche Lebensmittel, um Beinschmerzen zu bekämpfen. Dazu gehören Bratkartoffeln und Süßkartoffeln mit Schale, Bananen, Pflaumen, Rosinen, Pflaumensaft und Tomatensaft.
  • Du kannst nach Rücksprache mit deinem Arzt auch eine Ergänzung einnehmen.

Weitere Tipps

  • Du kannst ein Gel auftragen, das 0,0125 Prozent Capsaicin enthält, um Schmerzen zu lindern.
  • Trink 2 bis 3 Tassen grünen Tee täglich.
  • Iss 1 Teelöffel gelben Senf mit einem Glas Wasser zweimal täglich für ein paar Tage. Es fordert den Körper auf, einen Neurotransmitter zu verwenden, der eine bessere Muskelfunktion fördert.
  • Den Blutdruck und den Cholesterinspiegel unter Kontrolle halten.
  • Verzichte auf Alkohol.
  • Das Rauchen und Passivrauchen sollte vermieden werden.
  • Wenn Du Diabetes hast, unternehme Schritte, um Deinen Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.
  • Reduziere Stress, um Deine Symptome zu lindern.
  • Nimm Dir immer Zeit, Dich vor und nach dem Training zu dehnen, um Beinschmerzen vorzubeugen.
  • Täglich 10 Minuten lang sanfte Dehnübungen durchführen.

Quellen

uchospitals.edu

stm.sciencemag.org

ncbi.nlm.nih.gov

hindawi.com