Coca-Cola will beliebte Getränke mit CBD anreichern

Coca-Cola will beliebte Getränke mit CBD anreichern

CBD und Coca-Cola

Coca-Cola möchte mit einer Reihe von Spezialgetränken in die aufstrebende Cannabis-Industrie einsteigen. Mit jährlichen Soda-Verkäufen, die Jahr für Jahr sinken, ist das Versprechen des boomenden Marihuanamarktes zweifellos attraktiv. Coca-Cola hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie mit einer kanadischen Cannabiskette namens Aurora Cannabis Inc. in “Gesprächen” stehen. (1)

Der renommierte Getränkehersteller sagt, dass er an der Entwicklung von CBD-infundierten Getränken interessiert ist. Es ist keine Überraschung, dass Coca-Cola versucht, den Cannabis-Hype zu nutzen: Viele Getränkehersteller sind auf der Suche nach Wegen, um die Gewinne zu steigern, da der Umsatz sinkt, und Marihuana ist der neue Bestandteil der Reise.

Hanf und CBD sind trendige Zutaten, die die Hersteller heutzutage zu fast allem hinzufügen, aber wird die Neuheit von CBD-infundiertem Cola ausreichen, um eine langsam absterbende Cola-Industrie zu retten?

Wird Cannabis der Getränkeindustrie neues Leben einhauchen?

Der Absatz von Softdrinks sinkt seit über einem Jahrzehnt. Die Verbraucher wechseln in Rekordtempo von Cola auf Tafelwasser, Kaffee und andere Getränke, und die Getränkeindustrie hat sich bemüht, Schritt zu halten. Volumenmäßig verbrauchen die Menschen jedes Jahr weniger Soda.

Während es Coca-Cola gelungen ist, ihre Gewinne aufrechtzuerhalten, indem sie kleinere Dosen Limonade zu einem höheren Preis verkauft hat, sind betrügerische Verbraucher vielleicht nicht der beste Spielplan für die Langzeitplanung. (2)

Im Gegenzug wurde der Cannabismarkt 2016 auf 9,3 Milliarden Dollar geschätzt – und diese Zahl wird voraussichtlich erst mit der Zeit zunehmen. Da mehr Länder medizinisches und Freizeit-Cannabis legalisieren, wird erwartet, dass die Marihuana-Industrie einen enormen Anstieg der Nachfrage – und höchstwahrscheinlich der Gewinne – verzeichnen wird. (3)

Immer mehr Herstellen kooperieren mit der Cannabis-Industrie

Auf der medizinischen Seite deuten Berichte darauf hin, dass es eine starke Präferenz für Extrakte und Lebensmittel gegenüber dem Rauchen gibt. Ob es ausreichen könnte, die Getränkeindustrie über Wasser zu halten, bleibt abzuwarten. Coca-Cola ist nicht das einzige Unternehmen, das einen Schluck von der Cannabis-Hilfe nimmt. Viele Getränkehersteller suchen nach neuen cannabishaltigen Produkten.

Wie Bloomberg berichtet:

Molson Coors Brewing Co. gründet ein Joint Venture mit der Hexo’s Corp. in Quebec, ehemals Hydropothecary Corp. genannt, um Cannabis-Getränke in Kanada zu entwickeln.

Diageo PLC, Hersteller von Guinness-Bier, führt Gespräche mit mindestens drei kanadischen Cannabisproduzenten über ein mögliches Geschäft, berichtete BNN Bloomberg letzten Monat.

Heineken hat eine Marke eingeführt, die sich auf alkoholfreie Getränke mit THC, dem Wirkstoff von Marihuana, spezialisiert hat.

Coca-Cola selbst ist sich der Tatsache bewusst, dass Cannabis der nächste große Trend bei Getränken sein wird. “Zusammen mit vielen anderen in der Getränkeindustrie beobachten wir das Wachstum von nicht-psychotoxischem CBD als Bestandteil funktioneller Wellness-Getränke auf der ganzen Welt genau”, sagte das Unternehmen in einer aktuellen Erklärung. (4)

Junge Menschen wollen mehr Transparents

Aber der Fall von Soda ist vielleicht nicht der einzige Schlag gegen Coca-Cola. Studien haben gezeigt, dass junge Menschen immer seltener den Großunternehmen vertrauen. Jüngste Umfragedaten zeigen, dass 43 Prozent der “Millennials” kein Vertrauen in die großen Lebensmittelhersteller haben.

Weitere 74 Prozent der Millennials sagen, dass sie sich wünschen, dass die Lebensmittelunternehmen transparenter wären. Die Millennials sind eine treibende Kraft auf dem Markt für gesunde Lebensmittel. Als Gruppe betrachtet die jüngere Generation “ihre Lebensmittel als gesünder, teurer, natürlicher/biologischer, weniger verarbeitet, geschmacklich besser und frisch”. (5)

Einfach ausgedrückt, während die jüngere Generation die Cannabisindustrie sehr unterstützt, kann diese Unterstützung für ein skandalöses Großunternehmen wie Coca-Cola nicht von Vorteil sein.


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