Die Wichtigkeit von Schlaf für die Diabetesvorsorge

Die Wichtigkeit von Schlaf für die Diabetesvorsorge

Die Wichtigkeit von Schlaf

Es ist schwer, eine anständige Menge an Schlaf zu bekommen, wenn um einen herum so viele Dinge passieren. Menschen, die nicht genügend Ruhe finden, haben jedoch ein höheres Risiko an körperlichen und geistigen Krankheiten zu erkranken. (1)

Dazu gehört Diabetes, eine der häufigsten Krankheiten der Welt. Eine Studie von Forschern der Toho University Graduate School of Medicine und der Juntendo Graduate School of Medicine zeigte, dass eine einzige schlaflose Nacht die Insulinresistenz beeinträchtigen kann, was zum Ausbruch von Diabetes beitragen kann.

In dieser Studie, die kürzlich im American Journal of Physiology-Endocrinology and Metabolism veröffentlicht wurde, untersuchte das Team die zugrunde liegenden Mechanismen der schlafentzugbedingten Erhöhung des Blutzuckerspiegels. (2)

Dazu verwendeten sie Mäuse, die uneingeschränkten Zugang zu kalorienreicher Nahrung und Zuckerwasser und begrenzte Bewegungsmöglichkeiten hatten. Diese wurden in zwei Gruppen eingeteilt.

Der einen Gruppe wurden sechs Stunden Schlaf entzogen, während der anderen Gruppe erlaubt wurde, sich auszuruhen. Anschließend ermittelten die Forscher den Blutzuckerspiegel und die Leberwerte.

Interessante Ergebnisse

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Mäuse mit Schlafmangel einen höheren Blutzuckerspiegel und Leberfettgehalt hatten als die Mäuse in der anderen Gruppe. Darüber hinaus beobachteten sie eine erhöhte Produktion von Stoffwechselenzymen durch die Leber. Insgesamt deuten alle diese Ergebnisse auf ein höheres Diabetes-Risiko aufgrund von Schlafmangel hin.

Obwohl diese Ergebnisse auf einer Kurzzeitstudie basieren, zeigen sie erfolgreich einen Zusammenhang zwischen Schlafentzug und Glukosespiegel und belegen, dass Schlaf bei der Diabetesprävention von Vorteil ist. Für zukünftige Studien schlagen die Forscher vor, mögliche Langzeitwirkungen zu untersuchen und den Menschen in ihre Studien einzubeziehen.

Natürliche Möglichkeiten zur Verbesserung des Schlafverhaltens

Um Diabetes vorzubeugen, ist es wichtig, nicht nur mehr Stunden Schlaf zu bekommen, sondern auch eine bessere Schlafqualität zu erreichen.

Die meisten Menschen verwenden Schlaftabletten, um dies zu erreichen, aber diese Medikamente haben Nebenwirkungen wie Sucht, Krebs, Gedächtnisverlust und verlängerte Schläfrigkeit. Glücklicherweise gibt es viele natürliche Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass man genügend Schlaf in guter Qualität bekommt. (3)

Einige dieser Methoden sind die folgenden:

  • Einem Schlafrhythmus folgen – Wenn man jeden Tag zur gleichen Zeit schläft und aufwacht, wird der Körper programmiert, diesem Muster zu folgen. Es könnte anfangs ein wenig schwierig sein, besonders an Tagen, an denen man sich nicht müde fühlt, aber nach einiger Zeit wird sich der Körper an den Zeitplan gewöhnen und der Schlaf wird einfach natürlich kommen.
  • Vermeidung von langen Mittagsschlafphasen – Viele Menschen machen tagsüber Mittagsschlaf, um ihre Energie aufzuladen. Wenn das Nickerchen jedoch länger als 30 Minuten dauert, kann es die innere Uhr verwirren und es für einen erschweren, nachts zu schlafen.
  • Keinen Alkohol trinken – Alkoholkonsum erhöht das Risiko einer Schlafapnoe, ein Zustand, der durch unregelmäßige oder abrupte Atemstillstände gekennzeichnet ist. Diese Schlafstörung hat großen Einfluss auf die Qualität des Schlafes. Außerdem hemmt Alkohol die Produktion von Melatonin und menschlichem Wachstumshormon, die für die Funktion der inneren Uhr notwendig sind.
  • Abendliches Bad oder Dusche – Frühere Studien haben gezeigt, dass das Baden oder Duschen den Körper entspannt und hilft, schneller einzuschlafen und eine bessere Qualität der Erholung zu erreichen. Wenn man nicht in der Stimmung dafür ist, taucht man einfach die Füße in warmes Wasser und es wird die gleiche Wirkung erzielen.

Andere Risikofaktoren für Diabetes

Schlafmangel ist nur eine der Einflussfaktoren von Diabetes.

Weitere Risikofaktoren sind die folgenden:

  • Bluthochdruck
  • Bewegungsmangel
  • Herzerkrankungen
  • Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)
  • Rauchen
  • Fettleibigkeit
  • Ungesunde Ernährung.

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