10 Natürliche Hausmittel gegen Wassereinlagerungen

10 Natürliche Hausmittel gegen Wassereinlagerungen

Wassereinlagerungen

Beschwerst du dich oft, “Ich fühle mich wirklich aufgebläht” oder “Meine Füße sind so geschwollen, dass ich meine Schuhe nicht anziehen kann”? Du hast wahrscheinlich eine Erkrankung, die medizinisch gesehen als Ödem bekannt ist, oder besser gesagt als Flüssigkeits- oder Wassereinlagerungen.

Dies bezieht sich auf eine übermäßige Ansammlung von Flüssigkeit im Körpergewebe. Sie tritt häufig in den Füßen und Beinen auf, kann aber auch andere Körperteile betreffen.

Sie kann durch Faktoren wie hohe Natriumzufuhr, schlechte Durchblutung, Bewegungsmangel, Vitaminmangel, venöse Insuffizienz (ein Problem mit dem Blutfluss von den Beinvenen zurück zum Herzen), Stress, Schwangerschaft, Menstruation, heißes Wetter, Höhenlage, Allergien, hoher Blutdruck, Herzprobleme, Nierenprobleme, chronische Lungenerkrankungen, Lebererkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, bestimmte Medikamente und orale Verhütungsmittel verursacht werden.

Wassereinlagerungen verursachen in der Regel Schwellungen in den betroffenen Körperteilen. Es kann auch zu steifen Gelenken, Gewichtsveränderungen, einem aufgeblähten Gefühl und einem erhöhten Blutdruck und Puls führen.

Hier sind 10 Natürliche Hausmittel gegen Wassereinlagerungen

1. Löwenzahn

Eine 2009 im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass Löwenzahn eine diuretische Wirkung hat. Dies macht Löwenzahn zu einer großartigen Lösung, um überschüssiges Wasser aus dem Körper zu entfernen. (1)

Er enthält auch Kalium, das hilft, den Natriumgehalt im Körper zu senken. Da Löwenzahn auch reich an Magnesium ist, ist es gut für die Linderung der prämenstruellen Blähungen.

  • Einen Teelöffel getrocknetes Löwenzahnkraut in einer Tasse heißem Wasser ca. 10 Minuten ziehen lassen. Diesen Tee abseihen und bis zu dreimal täglich trinken.
  • Du kannst auch Löwenzahn-Tinktur oder Nahrungsergänzungsmittel (500 mg ein- bis dreimal täglich) einnehmen.

Bevor du mit einem pflanzlichen Präparat wie einnimmst, solltest du unbedingt einen Fachmann aufsuchen, da es mit bestimmten Medikamenten interagieren kann.

2. Petersilie

Wie der Löwenzahn hat auch die Petersilie ausgezeichnete diuretische Eigenschaften. (2)

  • Bereite dir Petersilientee zu, indem du zwei Teelöffel getrocknete Petersilienblätter in eine Tasse kochendes Wasser gibst. 10 Minuten ziehen lassen. Trink es bis zu dreimal täglich.
  • Du kannst auch eine Mischung aus frischem Petersiliensaft und Zitronensaft trinken.

3. Bittersalz

Ein Bittersalzbad kann dir helfen, Wasseransammlungen und einen aufgeblähten Bauch durch Umkehrosmose loszuwerden. Es entzieht dem Körper überschüssige Flüssigkeiten und Giftstoffe. Das Entspannungsbad lindert auch Muskelkater und beruhigt die Nerven.

  1. Mische zwei Tassen Bittersalz in warmem Badewasser.
  2. Etwa 15 Minuten darin einweichen.
  3. Bis zu dreimal pro Woche wiederholen.

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4. Zitronensaft

Zitronensaft hilft, überschüssige Flüssigkeit und Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen.

  1. Mische zwei Esslöffel Zitronensaft in einer Tasse mit warmem Wasser.
  2. Du kannst es auch mit Honig süßen.
  3. Die Lösung trinken.
  4. Fahre mit der Einnahme dieses Mittels einmal täglich für einige Tage fort oder bis du eine Besserung feststellst.

5. Fenchelsamen

Studien haben gezeigt, dass Fenchel als Diuretikum wirkt und hilft, die Natrium- und Wasserproduktion aus den Nieren zu erhöhen. Sie verhindern auch die Ansammlung von Giftstoffen im Körper, unterstützen die Verdauung und entlasten den Organismus. (3)

  1. Einen Teelöffel Fenchelsamen in eine Tasse heißes Wasser geben.
  2. Zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.
  3. Trink diesen Tee dreimal täglich, bis du eine Besserung spürst.

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6. Brennnessel

Als natürliches Diuretikum wirkt die Brennnessel gut, um Wasseransammlungen zu verhindern und zu reduzieren. (4)

  1. Eine Tasse Wasser mit einem Teelöffel pulverisierter Brennnesselwurzel kochen.
  2. Etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  3. Trink diesen Tee dreimal täglich, bis du eine Besserung bemerkst.

7. Preiselbeersaft

Preiselbeersaft ist aufgrund seiner diuretischen Eigenschaften ein weiteres beliebtes Hausmittel zur Behandlung von Flüssigkeitseinlagerungen.

Er ist auch reich an Mineralien wie Magnesium, Kalium und Kalzium, die helfen, den richtigen Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten.

  • Trink also täglich eine Tasse ungesüßten Preiselbeersaft zur Linderung.

8. Aromatherapie

Die Aromatherapie kann bei der Reduzierung von Wassersammlungen hilfreich sein. Sie stimuliert das Lymphsystem und fördert die Flüssigkeitsableitung.

  1. Gib je 20 Tropfen ätherisches Geranien-, Zypressen- und Wacholderöl in ein warmes Bad.
  2. Mindestens 10 Minuten darin einweichen.
  3. Tue dies dreimal pro Woche.

9. Apfelessig

Apfelessig entlastet die Wasseransammlung, indem er Kalium im Körper wieder auffüllt, um den Natriumspiegel zu senken.

  • Einen Teelöffel Apfelessig in ein Glas Wasser geben. Zweimal täglich trinken. Du kannst die Dosierung von Apfelessig auf bis zu zwei Esslöffel pro Glas erhöhen.
  • Wenn du Wasseransammlungen in deinen Beinen hast, kannst du deine Füße in einem warmen Fußbad einweichen, das zu gleichen Teilen aus Apfelessig und warmem Wasser besteht. Etwas 10 Minuten lang die Füße einweichen. Es reduziert auch den Fußgeruch.

10. Zwiebeln

Zwiebeln haben harntreibende und blutreinigende Eigenschaften. Sie verhindern auch die Bildung von Nierensteinen.

  1. Ein paar rohe Zwiebeln in vier Tassen Wasser kochen.
  2. Nach Belieben mit Salz abschmecken und die Lösung abseihen.
  3. Trink zwei oder drei Tassen davon pro Tag für ein paar Tage.

Zusätzlich zu diesen Mitteln kannst du versuchen, mehr diuretische Lebensmittel wie Kohl, Gurken, Brunnenkresse, Sellerie, Bananen, Ananas und Wassermelone zu essen. Außerdem solltest du den ganzen Tag über viel Wasser trinken, die Salzzufuhr einschränken, weniger Alkohol trinken und regelmäßig Sport treiben.