Antibabypille erhöht die Wahrscheinlichkeit eines ischämischen Schlaganfalls

Antibabypille erhöht die Wahrscheinlichkeit eines ischämischen Schlaganfalls bei Frauen

Die Antibabypille

Nach den Ergebnissen einer Studie aus dem Jahr 2018 sind Frauen, die Antibabypillen einnehmen, einem höheren Risiko ausgesetzt, einen ischämischen Schlaganfall zu erleiden.

Die Studie, die von Forschern des Loyola University Medical Center durchgeführt wurde, ist eine aktualisierte Darstellung einer 2003er Arbeit, die zuvor in der Zeitschrift Medlink Neurology veröffentlicht wurde. (1)

Vor dieser Auswertung haben bereits mehrere Studien einen Zusammenhang zwischen Schlaganfall und oralen Verhütungsmitteln aufgezeigt, was alarmierend ist, da derzeit mindestens 100 Millionen Frauen auf der ganzen Welt das Medikament einnehmen.

Ischämisches Schlaganfallrisiko und orale Verhütungsmittel

Der ischämische Schlaganfall, einer der vier Haupttypen von Schlaganfällen, macht satte 85 Prozent aller Schlaganfälle aus. Eine Person leidet an einem ischämischen Schlaganfall, wenn ein Teil des Gehirns unter Blutmangel leidet, was in der Regel der Fall sein kann, wenn ein Blutgerinnsel den Kreislauf blockiert.

Das Blutgerinnsel, das diese Art von Schlaganfall verursacht, kann sich oft durch Atherosklerose bilden, bei der sich Fettablagerungen auf der Innenauskleidung eines Blutgefäßes bilden. (2)

Ein hämorrhagischer Schlaganfall, eine andere Art von Schlaganfall, tritt auf, wenn eine Person an übermäßigen Blutungen leidet, die im Gehirn auftreten.

Diese Art von Schlaganfällen treten auf unterschiedliche Weise auf, was erklären kann, warum orale Verhütungsmittel das Risiko eines ischämischen Schlaganfalls und nicht eines hämorrhagischen Schlaganfalls erhöhen.

Die Forscher erklärten, dass Antibabypillen das Blut eher gerinnen oder gerinnen lassen könnten. Orale Verhütungsmittel können auch den Blutdruck erhöhen. Beide Nebenwirkungen können zur Bildung von Blutgerinnseln führen, die die Durchblutung blockieren können, insbesondere in den zerebralen Blutgefäßen, die einen Schlaganfall verursachen können. (3)

Im Allgemeinen ist das Schlaganfallrisiko durch Antibabypillen relativ gering, insbesondere bei gesunden jungen Frauen. Allerdings ist das Risiko für Frauen, die bereits bekannte Schlaganfall-Risikofaktoren haben, nach wie vor deutlich höher. Dazu gehören:

  • Zigarettenkonsum
  • Diabetes
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Bluthochdruck/Hypertonie
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Migräne mit Aura (Aura ist ein migränebedingtes Syndrom von sensorischen Veränderungen, wie Sehstörungen und Kribbeln)
  • Fettleibigkeit
  • Körperliche Inaktivität.

Nach Prüfung dieser Beweise warnen die Forscher, dass Frauen mit Schlaganfallrisikofaktoren die Verwendung von Antibabypillen überdenken müssen. Während die reproduktive Gesundheit eine persönliche Entscheidung ist, sollte man die Einnahme von Antibabypillen immer mit einem vertrauenswürdigen Arzt besprechen.

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3 Dinge, die man vor der Einnahme von Antibabypillen beachten sollte

Mit diesen hilfreichen Überlegungen aus der Überprüfung durch die Schlaganfallspezialisten von Loyola Medicine kann man entscheiden, ob das mit oralen Verhütungsmitteln verbundene Risiko eine Gefährdung der Gesundheit wert ist:

  1. Jede Frau, die orale Verhütungsmittel in Betracht zieht, sollte sorgfältig getestet werden, obwohl es zweifelhaft ist, dass dies in allen Fällen richtig gemacht wird.
  2. Antibabypillen müssen die minimale effektive Dosis der Hormone Östrogen und Gestagen haben. Gerade genug, um eine Schwangerschaft zu verhindern, aber nicht genug, um das Risiko negativer Nebenwirkungen übermäßig zu erhöhen. Dazu gehören Erkrankungen wie Schmerzen in der Brust, Sehstörungen bei Menschen, die Kontaktlinsen verwenden, verminderte Libido, Kopfschmerzen und Migräne, intermenstruelle Erkältung, Übelkeit, verpasste Perioden, Stimmungsschwankungen, Vaginalausfluss und Gewichtszunahme.
  3. Jede Frau, die orale Verhütungsmittel einnimmt, ist einem gewissen Risiko ausgesetzt, einen ischämischen Schlaganfall zu erleiden.

Wenn man mehr über seine aktuelle Verhütungsmethode erfahren möchte, sollte man mit einem Arzt sprechen und nach anderen sicheren Alternativen fragen.


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