Bekämpfe Stress mit diesem alten chinesischen Kraut

XingPiJieYu (XPJY)

Eine Studie hat gezeigt, dass das chinesische Kraut XingPiJieYu (XPJY) hilft, die Auswirkungen von chronischem Stress zu mildern und depressionsartige Symptome in Tiermodellen zu lindern.

Um dies zu testen, untersuchten Forscher der Chinese Academy of Sciences in Peking sechzig Ratten mit chronischem Stress und fanden heraus, dass Ratten die XingPiJieYu erhielten, im Morris Water Maze Test schneller waren. Ratten, die die Kräutermedizin erhielten, schnitten auch in einem räumlichen Erkundungstest besser ab. (1)

Studienergebnisse zeigten auch, dass das Heilkraut dazu beitrug, den Signalweg im Hippocampus zu verbessern. Das Heilkraut schien auch die Gewichtsabnahme bei Ratten zu hemmen, fügten die Forscher hinzu.

“Es zeigte sich, dass sowohl Sertralin als auch XPJY eine Verbesserung der Gedächtnisleistung von Ratten erreichen können, während die Wirksamkeit der XPJY 1,4g-Gruppe signifikanter war. Die Ergebnisse zeigen, dass XPJY die Fähigkeit des räumlichen Lerngedächtnisses besser erhöht hat als Sertralin.

Die experimentellen Ergebnisse stimmen mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein. Die primären Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass chronischer Stress ein kognitiven Rückgang und depressionsähnliche Symptome verursacht, während XPJY ein verbesserndes Potenzial gegen schädliche Wirkungen von chronischem Stress zeigte”, schrieben die Forscher.

Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift BMC Complementary and Alternative Medicine veröffentlicht.

Eine medikamentöse Behandlung kann mehr schaden als nützen

Die Forscher wiesen darauf hin, dass eine medikamentöse Behandlung zu verschiedenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.

Laut Forschern waren bestimmte Medikamente wie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit verbunden, eine Vielzahl von negativen Gesundheitszuständen zu entwickeln.

Eine im American Journal of Psychiatry veröffentlichte Studie ergab zum Beispiel, dass SSRIs mit einem fast fünffachen erhöhten Selbstmordrisiko bei älteren Patienten mit Depressionen ab 66 Jahren verbunden waren. (2)

Das Risiko wurde während des ersten Monats der Therapie im Vergleich zu anderen Antidepressiva-Behandlungen beobachtet, sagten die Forscher. Eine weitere Studie zeigte, dass Antidepressiva die Knochengesundheit negativ beeinflussen können.

Eine im Journal of Osteoporosis veröffentlichte Meta-Analyse zeigte, dass der Einsatz von SSRIs zu einer geringeren Knochenmineraldichte bei Patienten mit Depressionen führte. (3)

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Mediziner erwägen sollten, Knochendichte-Tests für Menschen durchzuführen, die das Medikament einnehmen, schlussfolgerten die Studienautoren.

Die Behandlung war auch mit einem deutlich erhöhten Risiko für eine Manie bei den Patienten verbunden, so eine in BMJ Open veröffentlichte Studie.

“Obwohl unsere Ergebnisse keinen kausalen Zusammenhang zwischen Antidepressiva und bipolarer Erkrankung zeigen, verstärkt die Assoziation der Antidepressiva-Therapie mit Manie bei Menschen, die wegen Depressionen behandelt werden, die Bedeutung der Berücksichtigung von Risikofaktoren für Manie oder Hypomanie bei Menschen, die mit einer Episode der Depression konfrontiert sind”, sagten die Forscher.

Daten über schwere Depressionen bei Erwachsenen

Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass weltweit mehr als 300 Millionen Menschen an Depressionen leiden. Depressionen werden auch weltweit als die häufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit angesehen. Den WHO-Daten zufolge scheint die Krankheit auch bei Frauen häufiger vorzufinden als bei Männern. (4)

Laut dem National Institute of Mental Health ist Depression eines der häufigsten Probleme der psychischen Gesundheit in den USA. In Deutschland sieht es ähnlich aus. Eine Healthline-Umfrage von 2012 bestätigte dies und zeigte, dass die Krankheit einen von 10 Amerikanern betrifft. (5)

Die Umfrage ergab auch, dass mehr als 80 Prozent der Menschen mit depressiven Symptomen keine spezifische Behandlung erhalten. Die Zahl der Patienten, bei denen die psychische Erkrankung diagnostiziert wurde, stieg um etwa 20 Prozent pro Jahr, so die Umfrageergebnisse.

Umfragedaten zeigen, dass kürzlich geschiedene und arbeitslose Personen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, Depressionen zu entwickeln.


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