10 Natürliche Hausmittel gegen Autoimmunerkrankungen

10 Natürliche Hausmittel gegen Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen sind verschiedene Erkrankungen, bei denen das Immunsystem gesunde Zellen angreift, weil es sie nicht von schädlichen Fremdstoffen wie Bakterien unterscheiden kann.

Die genaue Ursache dieses Problems ist noch unbekannt. Manchmal wird das Problem ausgelöst, wenn ein Mikroorganismus oder ein Medikament das Verhalten von Immunzellen verändert.

Wenn diese Zellen mehr Zellen produzieren, greifen sie gemeinsam die gesunden Zellen an und verursachen eine Autoimmunerkrankung.

Manchmal hat die Krankheit ihre Wurzeln in einem bestimmten Organ. So kann beispielsweise das Immunsystem die Schilddrüse angreifen, die in der Regel als Morbus Basedow diagnostiziert wird.

Wenn es den Magen-Darm-Trakt befällt, kann bei dir eine Krankheit wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa diagnostiziert werden.

In anderen Fällen greift die Krankheit ein bestimmtes Protein an, das in deinem Körper vorkommt. In diesem Fall kann bei dir eine Krankheit wie rheumatoide Arthritis oder ankylosierende Spondylitis diagnostiziert werden.

Entzündungen sind eine große und oft sehr unangenehme Nebenwirkung dieser Autoimmunerkrankungen.

Bei der Behandlung solcher Krankheiten wird oft auf natürliche Hausmittel verzichtet. Es gibt jedoch einige Hausmittel, die helfen können.

Hinweis: Konsultiere einen Arzt für eine korrekte Diagnose und Behandlung.

Hier sind 10 Natürliche Hausmittel gegen Autoimmunerkrankungen

1. Kurkuma

Kurkuma enthält eine Substanz namens Curcumin, die entzündungsfördernde Enzyme bei Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa unterdrückt.

In einer 2005 in der Zeitschrift Digestive Diseases and Sciences veröffentlichten Studie nahmen 5 Patienten mit Morbus Crohn und 5 Patienten mit Colitis ulcerosa reines Curcumin zu sich. (1)

Die Colitis-Patienten zeigten eine geringere Abhängigkeit von Medikamenten. Die Morbus Crohn-Patienten zeigten eine verminderte Intensität der Erkrankung.

  • Eine Tasse Milch kochen und ½ Teelöffel Kurkumapulver dazugeben. Einige Minuten köcheln lassen. Trinke diese Milch täglich vor dem Schlafengehen.
  • Alternativ kannst du auch 500 mg eines Curcuminpräparats dreimal täglich einnehmen. Konsultiere jedoch zuerst einen Fachmann.
  • Zusätzlich kannst du Kurkuma zu deinen Speisen hinzufügen.

2. Ingwer

Die entzündungshemmenden Eigenschaften des Ingwers können ebenfalls bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen helfen. Er hilft, Entzündungen zu reduzieren, die bei Autoimmunerkrankungen ein häufiges Problem darstellen. (2)

  • Erhitze 1 Tasse Wasser und gib 1 Teelöffel geriebenen Ingwer oder Ingwerscheiben dazu. Etwa 5 bis 10 Minuten köcheln lassen. Abseihen und mit Zitronensaft und Honig abschmecken. Diesen Tee 2 bis 3 mal täglich trinken.
  • Verwende Ingwer auch in deiner Küche.

3. Kokosöl

Eine in der Zeitschrift Pharmaceutical Biology veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2010 berichtet, dass natives Kokosöl besonders entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. (3)

Dies macht es zu einer hochwirksamen Behandlung von entzündlichen Autoimmunerkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn und Spondylitis.

Eine 2008 im Scandinavian Journal of Gastroenterology veröffentlichte Studie stellte fest, dass Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Patienten eine übermäßige Pilzansammlung in ihren Verdauungstrakten aufwiesen, die weitere Entzündungen nach sich zog. (4)

Kokosöl enthält Laurinsäure, die diese entzündliche und krankheitsfördernde Bakterienbildung bei diesen Krankheiten bekämpft. Darüber hinaus enthält Kokosöl Fettsäuren, die den Stoffwechsel bei Patienten mit Hashimoto fördern.

  • Nimm täglich 2 bis 3 Esslöffel natives Kokosöl zu dir, um Entzündungen zu bekämpfen.
  • Bei Schmerzen durch Arthritis und Spondylitis die betroffenen Stellen 2 bis 3 mal täglich mit warmem Kokosöl topisch massieren, um die Gleitfähigkeit zu erhöhen und die Steifigkeit zu reduzieren. Zur weiteren Entspannung nach der Massage ein Heizkissen auftragen.

4. Aloe Vera

Laut einer Studie aus dem Jahr 2014, die im Journal of Autoimmune Diseases and Rheumatology veröffentlicht wurde, enthält Aloe Vera Lupeol und Salicylsäure, die eine schmerzstillende (schmerzlindernde) Wirkung haben, sowie bestimmte chemische Verbindungen, wie zum Beispiel Fettsäuren, die eine entzündungshemmende Wirkung bei Arthritis haben. (5)

Darüber hinaus hilft Aloe Vera, den Stoffwechsel zu regulieren. Daher kann es sich bei Morbus Basedow und Hashimoto als wirksam erweisen.

  1. Ein Aloe Vera Blatt in Längsrichtung halbieren und das Gel in eine Schüssel geben.
  2. Gib ein Glas Wasser und je 2 Esslöffel Aloe-Gel und Zitronensaft in einen Mixer.
  3. Die Mischung 1 Minute lang durchmixen.
  4. Trinke den Saft 1 mal täglich.

Hinweis: Da ein erhöhter Konsum von Aloe Vera den Darm stören kann, ist es wichtig, einen Fachmann zu konsultieren, um die Menge an Aloe Saft zu bestimmen, die du täglich zu dir nehmen kannst.

5. Ananas

Ananas enthält eine Art von Enzym namens Bromelain, das hervorragende entzündungshemmende Eigenschaften hat.

Eine 2005 in der Zeitschrift Clinical Immunology veröffentlichte Studie zeigte, dass zwei Patienten mit Colitis ulcerosa, deren Krankheit weitgehend unbeeinflusst von konventionellen medizinischen Therapien geblieben war, eine Remission aufwiesen, wenn sie eine tägliche Dosis reinen Bromelins konsumierten. (6)

Das in der Ananas enthaltene Bromelain half auch bei anderen entzündlichen Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis und Wirbelsäulenspondylitis.

  • Eine frische Ananas schälen und in kleine Stücke schneiden, 15 bis 20 Minuten im Kühlschrank aufbewahren und täglich essen.
  • Alternativ kannst du 1 frische Ananas (geschält und gewürfelt) und 15 Stück Kurkuma in einen Entsafter geben. Trinke diesen Saft dreimal täglich, um Entzündungen zu reduzieren.

Hinweis: Wenn du Magengeschwüre hast und oder Blutverdünner (Aspirin, Warfarin und andere) nimmst, vermeide den Verzehr von Ananas oder reinem Bromelain-Extrakt, da er mit diesen Medikamenten interagieren könnte.

6. Fischöl

Fischöl enthält essentielle Fettsäuren mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Es lindert Gelenkschmerzen und Steifheit und reduziert sogar die Medikamentenabhängigkeit bei Patienten mit rheumatoider Arthritis.

Eine 2000 im Journal of Rheumatology veröffentlichte Studie hat ergeben, dass die tägliche Fischölergänzung die Symptome bei Patienten mit rheumatoider Arthritis reduziert. (7)

Auch Patienten mit Wirbelsäulenspondylitis können davon profitieren. Eine 2006 in der Zeitschrift Surgical Neurology veröffentlichte Studie erklärte Fischöl zu einer sicheren entzündungshemmenden Behandlung bei Nacken- und Rückenschmerzen. (8)

Laut einer Studie aus dem Jahr 2014, die im World Journal of Clinical Cases veröffentlicht wurde, hat die Verwendung von Fischöl auch entzündungshemmende Eigenschaften bei Patienten mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. (9)

  • Nimm täglich 1 bis 2 Teelöffel Fischöl zu dir.
  • Alternativ kannst du täglich eine 500 mg Fischölkapsel einnehmen.
  • Bei rheumatoider Arthritis und Spondylitisschmerzen kannst du auch 5 Tropfen Fischöl in ein warmes Bad geben und 3 mal wöchentlich darin baden.

Hinweis: Bei manchen Menschen kann Fischöl, Magen-Darm-Beschwerden auslösen.

7. Cayennepfeffer

Cayennepfeffer enthält eine schmerzlindernde Substanz namens Capsaicin.

Wenn du Cayennepfeffer konsumierst oder ihn topisch anwendest, hemmt das Capsaicin die Aktivität einer Substanz in deinem Körper, die für die Übertragung von Schmerzsignalen an das Gehirn verantwortlich ist. (10)

Aus diesem Grund ist Cayennepfeffer wirksam bei rheumatoider Arthritis und Wirbelsäulenschmerzen. Es verbessert auch die allgemeine Durchblutung.

  • Mische je 1 Teelöffel Cayennepfeffer und Bio-Honig. Nimm 2 bis 3 Esslöffel täglich zu dir.
  • Alternativ kannst du ½ Teelöffel Cayennepfeffer in einem Glas Wasser mischen und täglich trinken.
  • Zusätzlich, im Falle von Problemen wie rheumatoide Arthritis und Spondylitis Schmerzen, mische 2 Esslöffel Cayennepfeffer in ½ Tasse Kokosöl. Die Mischung zur Linderung 2 bis 3 mal täglich auf die betroffenen Gelenke auftragen.

Hinweis: Obwohl es entzündungshemmend ist, erhöht Capsaicin die Durchlässigkeit des Darms und erleichtert es Bakterien, in den Darm einzudringen, was seinen Verzehr für Menschen mit Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn ungeeignet macht.

8. Apfelessig

Apfelessig ist bei Autoimmunerkrankungen ebenfalls von Vorteil. Es enthält Vitamin B5 (Pantothensäure), das hilft, Schwellungen und Entzündungen zu reduzieren. Das darin enthaltene Kalzium, Mangan, Kalium und Phosphor lindert zusätzlich Gelenkschmerzen. (11)

Apfelessig beschleunigt auch den Stoffwechsel und erweist sich damit als vorteilhaft für Menschen mit Morbus Basedow.

  1. Mische 1 Esslöffel Bio-Apfelessig in einem Glas mit warmem Wasser.
  2. Gib 1 Scheibe Ingwerwurzel dazu und lass es 5 Minuten ziehen.
  3. Mische 1 Teelöffel Bio-Honig unter.
  4. Zweimal täglich konsumieren.

9. Zimt

Obwohl es gerne als Mittel gegen Diabetes und Bluthochdruck eingesetzt wird, ist Zimt auch bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen geeignet.

Eine in der Zeitschrift Food and Function veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2015 hat gezeigt, dass Zimt ein wirksames entzündungshemmendes Mittel bei der Behandlung von chronischen Krankheiten wie rheumatoider Arthritis ist. (12)

Darüber hinaus enthält Zimt starke antibakterielle Eigenschaften, die die Aktivität der überschüssigen Bakterien unterdrücken, die den Darm bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn auskleiden.

  • Mische je 1 Teelöffel Zimtpulver und etwas Bio-Honig in einem Glas warmem Wasser und trinke es täglich.
  • Zusätzlich zur Linderung bei rheumatoider Arthritis und Spondylitis 1 Teelöffel Zimtpulver in 5 Teelöffel Honig mischen. 2 bis 3 mal täglich auf die betroffenen Stellen auftragen.

10. Oreganoöl

Die entzündungshemmenden Eigenschaften des Oreganoöls machen es zu einem wichtigen Mittel gegen Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis und Spondylitis. (13)

  • Mische 3 oder 4 Tropfen Oreganoöl mit einer Pipette in einem Glas Wasser oder Saft. Trink es 3 mal täglich.
  • Bei rheumatoider Arthritis und Spondylitis mische 1 oder 2 Tropfen reines Oreganoöl in 1 Teelöffel Kokosöl und trage es auf deine schmerzenden Körperteile auf.

Hinweis: Aufgrund seiner hohen Wirksamkeit solltest du vor der Anwendung einen Fachmann konsultieren.


Bildquelle:

  • https://authorityremedies.com/