Studie: Wirkstoffe aus Cannabis hemmen das Wachstum von Krebszellen im Dickdarm

Cannabis hemmen das Wachstum von Krebszellen im Dickdarm

Kann Cannabis Krebs heilen? Wenn man der Pharmaindustrie und ihren Mainstream-Medien Bauern glauben würde, wäre die Antwort ein nachdrückliches “Nein”. Nach ihrer Ansicht sind die gesundheitlichen Vorteile von Cannabis nichts anderes als Mythen, die von hoffnungsvollen Steinmetzen beschworen werden.

Dennoch gibt es unzählige Geschichten von Menschen, die erfolgreich eine Vielzahl von lähmenden Gesundheitszuständen mit Cannabis behandelt haben – von Krebs bis hin zu Krampfanfällen.

Nach Jahren strenger Vorschriften, die die Forschung behindern, beginnen die Wissenschaftler nun, die scheinbaren Vorteile von Cannabis genauer unter die Lupe zu nehmen, und was sie feststellen, ist, dass dieses pflanzliche Arzneimittel wirklich wirkt.

Neueste Forschungen von Wissenschaflter des Penn State College zeigen, dass Cannabinoidverbindungen das Wachstum von Darmkrebszellen verhindern können. (1)

Cannabisverbindungen hemmen Darmkrebszellen

Kürzlich veröffentlichte Forschungen von Wissenschaftlern des Penn State College of Medicine zeigen, dass die im Cannabis enthaltenen medizinischen Verbindungen tatsächlich Krebszellen direkt auf ihrem Weg stoppen können.

Die Forscher untersuchten 370 verschiedene Cannabinoidverbindungen und ihre Wirkung auf sieben verschiedene Darmkrebs-Zelllinien.

Sie fanden heraus, dass zwei der bekanntesten Cannabinoide, THC und CBD, wenig bis gar keinen Einfluss auf die Krebszellen hatten – aber mindestens 10 weniger bekannte Verbindungen zeigten eine starke Antikrebsaktivität.

Kent Vrana, Vorsitzender der Abteilung für Pharmakologie am Penn State College of Medicine, sagt, dass nun, da diese Antikrebsmittel identifiziert wurden, das Verständnis, wie sie funktionieren, der nächste Schritt sein wird.

“Die 10 Verbindungen, die wir als wirksam befunden haben, fallen in drei Klassen, so dass sie einander ähnlich sind, aber mit kleinen Abweichungen”, sagt Vrana.

“Wir wissen, wie eines von ihnen funktioniert, indem es die Zellteilung im Allgemeinen hemmt. Wir fanden auch heraus, dass die stärksten und wirksamsten Verbindungen nicht über die traditionellen Marihuana-Rezeptoren funktionieren, obwohl wir uns noch nicht sicher sind, wie der genaue Mechanismus funktioniert”, fügte er hinzu.

Vrana erklärt, dass Wissenschaftler, sobald sie verstanden haben, wie die Verbindungen funktionieren, damit beginnen können, zu erforschen, wie man eine synthetische Version herstellen kann, die noch stärker ist. Kein pflanzlicher Wirkstoff ist anscheinend vor den Klauen der Pharmaindustrie sicher.

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Synthetische Medikamente sind den Pflanzen unterlegen

Viele der in der modernen Medizin verwendeten synthetischen Chemikalien basieren auf Verbindungen und Nährstoffen aus der Natur. Während die medizinische Fachwelt glaubt, dass diese gepanschten Verbindungen “besser” sind als das Original, sagt uns die Wissenschaft etwas anderes.

Vieles deutet darauf hin, dass synthetische Inhaltsstoffe in vielen Fällen tatsächlich schädlich für den Körper sein können. Der menschliche Körper verwendet typischerweise keine synthetischen Stoffe.

Natürliche Stoffe wirken jedoch gemeinsam, um die Aktivität und Aufnahme zu erhöhen – und das gilt auch für die Cannabispflanze. Synthetischen Stoffen fehlen diese zusätzlichen “Bonus”-Nährstoffe, und Studien zeigen, dass der Körper sie einfach nicht effektiv nutzen kann.

In der Cannabidiol-(CBD)-Forschung haben Wissenschaftler bereits gezeigt, dass ein CBD-Extrakt, der direkt aus der ganzen Cannabispflanze hergestellt wird, einem synthetischen, einzelmolekularen CBD-Extrakt überlegen ist.

Trotz des wahren Berges von Beweisen dafür, dass Cannabis medizinische Eigenschaften hat, kann es medizinisch verwendet werden, wie es ist, um eine Vielzahl von Krankheiten und Zuständen zu behandeln, weigern sich Gesetzgeber und Pharmareferenten, die wissenschaftliche Realität des medizinischen Cannabis anzuerkennen.

Die Annahme von medizinischem Cannabis würde der Idee der “Pflanzenmedizin” als Ganzes Glauben schenken – und Cannabis als Medikament ist für die Pharmaindustrie allein schon gefährlich genug.

Die Wahrheit ist, dass Big Pharma nichts tun kann, um Cannabis oder andere aus Pflanzen gewonnene Medikamente “besser” zu machen.

Alles, was sie tun können, ist, Verbindungen zu synthetisieren, die wir früher in unserem eigenen Garten anbauen konnten, sie zu patentieren und sie dann mit einer himmelhohen Gewinnmarge an uns zu verkaufen.



Bildquelle:

  • https://hempamed.de/blogs/news/cannabisoel-cbd
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