3 Antioxidantien, die Entzündungen bei Patienten mit Herzinsuffizienz reduzieren

Patienten mit Herzinsuffizienz

Wir wissen, dass Antioxidantien das allgemeine Wohlbefinden unterstützen, indem sie den Entgiftungsprozess unterstützen – auf zellulärer Ebene.

Eine Studie, die auf der Fachtagung Experimental Biology 2019 vorgestellt wurde, ergab, dass insbesondere drei Antioxidantien die Gesundheit von Patienten mit Herzinsuffizienz dramatisch verbessern können. (1)

Einfach ausgedrückt: Die Kombination aus Alpha-Liponsäure, Vitamin C und Vitamin E bringt viel mehr gesundheitliche Vorteile als jeder Nährstoff, separat.

Tatsächlich erlebten Herzinsuffizienz-Patienten, die diese drei Antioxidantien einnahmen, eine Verringerung der schädlichen Entzündung sowie einen Anstieg des Stickoxids – beides Indikatoren für eine gute Herzgesundheit.

Wichtige Nachrichten für Menschen mit Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz wird durch die Unfähigkeit des Herzens verursacht, Blut effektiv zu pumpen. Etwa die Hälfte der Herzinsuffizienz-Patienten hat eine Erkrankung, die als “konservierte Ejektionsfraktion” (oder diastolische Herzinsuffizienz) bezeichnet wird – bei der die linke Herzkammer beeinträchtigt ist und sich nicht ausreichend entspannen kann, um sich richtig zu füllen.

Denke daran, dass Herzerkrankungen viele Todesfälle in Deutschland verursachen.

Für die Studie erhielten 16 Patienten mit Herzinsuffizienz entweder ein Placebo oder eine Kombination aus 1.000 mg Vitamin C, 600 mg Alpha-Liponsäure und 600 internationalen Einheiten Vitamin E. Während der Studie wurden die mikrovaskuläre und die Funktion großer Blutgefäße untersucht.

Die Teilnehmer jeder Gruppe wurden miteinander verglichen und anschließend erneut auf ihre Gefäßfunktion getestet. Und die Ergebnisse?

Diejenigen, die die antioxidativen Nahrungsergänzungsmittel einnahmen, zeigten eine signifikant verbesserte vermittelte Dilatation sowie eine geringere Entzündung.

Antioxidantien reduzierten die Ermüdung bei bis zu 90 Prozent der Patienten mit Herzinsuffizienz

Ähnliche Entdeckungen hat Dr. Matthias Rath in seiner Forschung zur Zellulären Medizin gemacht. Er berichtet über eine klinische Pilotstudie, in der Patienten mit Herzinsuffizienz über ein halbes Jahr lang ein Mikronährstoff-Supplementierungsprogramm verabreicht wurde. (2)

Zu Beginn der Studie zeigten 70 Prozent der Teilnehmer eine starke Beeinträchtigung ihrer täglichen Aktivitäten und 30 Prozent gaben moderate Einschränkungen an. Die Patienten, die die Nahrungsergänzungsmittel einnahmen, zeigten eine verbesserte Herzpumpaktivität und eine Abnahme der Kurzatmigkeit.

Sie berichteten auch, dass sie aufgrund dieser medizinischen Verbesserungen eine höhere allgemeine Lebensqualität erreicht hätten. Der unregelmäßige Herzschlag verschwand bei 80 Prozent der Teilnehmer, und schwere Müdigkeit war für 90 Prozent kein Thema mehr.

Dr. Rath weist darauf hin, dass herkömmliche Herzmedikamente (unerwünschte) Nebenwirkungen haben können und auch essentielle Nährstoffe aus dem Körper ausspülen.

Die natürliche Behandlung von Herzproblemen ist immer vorzuziehen, und er empfiehlt die Einnahme von CoQ10, Magnesium und B-Komplex-Vitaminen für die Herzgesundheit sowie den Vitaminen C und E.

Die wichtigsten Antioxidantien für die Herzgesundheit

Eine weitere Studie, die 2011 im American Heart Journal veröffentlicht wurde, bestätigte ebenfalls die Wirksamkeit der Vitamin C-Ergänzung für die Herzgesundheit. Für die Studie wurden 21.000 Erwachsene im Alter von 39 bis 79 Jahren bewertet. Diejenigen, die am meisten Vitamin C einnahmen, zeigten ein drastisch reduziertes Risiko für Herzinsuffizienz.

Fazit: Die ausreichende Zufuhr dieser wichtigen Nährstoffe – Vitamin C, E, Alpha-Liponsäure, Magnesium und CoQ10 – ist ein intelligenter Weg, um viele gesundheitsbezogene Vorteile zu erzielen. Der wichtigste Punkt ist: Du kannst (in vielen Fällen) deinen Zustand dramatisch verbessern, wenn du an Herzinsuffizienz leidest.

Hinweis: Konsultiere immer einen Fachmann bevor du Nahrungsergänzugsmittel einnimmst.


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